Apple stellt die ersten iPhone Duo Group Labs inzwischen auch als Video bereit. In den rund einstündigen Gesprächsrunden beantworten Entwickler und Designer des Unternehmens Fragen zur App-Anpassung für das faltbare iPhone. Gleichzeitig kündigt Apple weitere Termine für den 13. und 15. Oktober an.Die Gespräche ergänzen die bereits veröffentlichten Entwicklerunterlagen. Apple hatte zuvor erklärt, wie Apps mit den unterschiedlichen Displaygrößen und Faltpositionen umgehen sollen. Die Group Labs gehen nun stärker auf konkrete Probleme aus der Praxis ein. Dabei wird vor allem eines deutlich: Entwickler sollen das Duo nicht als Sonderfall behandeln, sondern bestehende Apps möglichst flexibel gestalten.Aufklappen soll sich wie Vergrößern anfühlenWechselt eine App vom äußeren auf das innere Display, wird sie grundsätzlich nicht beendet und neu gestartet. Das System behandelt den Vorgang vielmehr wie eine Größenänderung. Texteingaben, Scrollpositionen oder laufende Videos können dadurch erhalten bleiben. Bei zwei gleichzeitig geöffneten Apps versucht iOS zudem, beim Zuklappen die gerade verwendete Anwendung auf das Außendisplay zu übernehmen.Apple empfiehlt deshalb, Layouts nicht an feste Bildschirmgrößen oder einzelne Gerätepositionen zu koppeln. Standardkomponenten, Größenklassen und flexible Ansichten sollen den Großteil der Anpassung übernehmen. Wer bereits eine sauber skalierende iPad-App betreibt, hat damit einen guten Ausgangspunkt. Apple betont zugleich mehrfach, dass das Duo trotz seines großen Innendisplays weiterhin als iPhone behandelt wird.Das passt auch zu unseren ersten Eindrücken vom Gerät. Besonders auffällig war dort bereits, wie nahtlos Apps beim Öffnen auf die größere Fläche wechseln und wie stark iOS den neuen Formfaktor in bestehende Bedienkonzepte einbindet.Neue APIs für Falte und zwei DisplaysGanz ohne Sonderfunktionen kommt das Duo trotzdem nicht aus. Für eigene Layouts können Entwickler die Falte und andere reservierte Bereiche erkennen. Auch der aktuelle Winkel des Scharniers lässt sich auslesen. Apple rät allerdings davon ab, komplette Oberflächen direkt an bestimmte Faltwinkel zu knüpfen. Für die meisten Apps sollen solche Informationen nur dort zum Einsatz kommen, wo sie tatsächlich einen zusätzlichen Nutzen bringen.Interessanter wird es bei Kamera-Apps. Diese können in bestimmten Situationen Inhalte auf beiden Displays gleichzeitig anzeigen, etwa eine Vorschau auf der Außenseite und die Bedienoberfläche innen. Auch mehrere Fenster derselben App sind auf dem großen Innendisplay möglich. Split View folgt dabei dem vom iPad bekannten Modell.Für Entwickler ohne eigenes Gerät soll Xcode 27.1 verschiedene Faltzustände simulieren können. Apple verweist außerdem auf Workshops in weiteren Städten. Das iPhone Duo selbst soll am 23. Oktober mit iOS 27.1 ausgeliefert werden.★ iPhone-Ticker bei Google bevorzugen ★Der Beitrag iPhone Duo: Apple beantwortet Designfragen im Video Wurde zuerst auf iphone-ticker.de veröffentlicht.