10.10.2026 14.37Online seit heute, 14.37 UhrNach seinem Auftreffen auf die US-Südküste hat sich Hurrikan „Isaias“ rasch abgeschwächt und wird von den Behörden nur noch als posttropischer Wirbelsturm eingestuft.Auf seinem Weg über Alabama und Tennessee bis nach Ohio werde der Sturm weiter an Stärke verlieren, teilte das US-Hurrikanzentrum NHC heute mit. „Isaias“ hatte zuvor in Florida heftige Regenfälle und Stromausfälle mit sich gebracht.APA/AFP/Getty Images/Joe RaedleZuvor Windgeschwindigkeiten bis 165 km/hMit Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 km/h hatte „Isaias“ zuvor laut NHC die zweite Stufe der fünfstufigen Saffir-Simpson-Hurrikanskala erreicht. Neben Florida hatten auch Alabama und mehrere andere US-Bundesstaaten am Golf von Mexiko den Notstand ausgerufen.In Pensacola deckte der heftige Wind Dächer ab und riss Äste von Bäumen ab, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP von dort berichtete.Zwei Flughäfen im Nordwesten Floridas setzten ihren Betrieb aus. Laut der Website Poweroutage.us waren wegen des Hurrikans mehr als 300.000 Haushalte in Florida und mehr als 200.000 Haushalte in Alabama ohne Strom. Wegen „Isaias“ wurde auch die Öl- und Gasförderung im Golf von Mexiko größtenteils unterbrochen.Hurrikansaison besonders spät„Isaias“ ist der erste Hurrikan der diesjährigen Saison im Atlantik, die wegen des Klimaphänomens „El Nino“ außergewöhnlich spät beginnt. Im Pazifik gab es schon mehrere Hurrikans, darunter „Polo“, der Ende September als Hurrikan der höchsten Kategorie fünf die Küste Mexikos traf.