Nach dem grünen Licht für die von Premierministerin Giorgia Meloni forcierte Reform des Wahlsystems sorgt das auf „Stabilicum“ getaufte Gesetz in Italien weiter für Gesprächsstoff. Im Fokus stehen die zentralen Eckpunkte der Reform, die Frage der Verfassungsmäßigkeit sowie anhaltende Spekulationen über den noch offenen Wahltermin. Dazu kommen Verweise auf die von „Mattarellum“ bis „Rosatellum“ reichenden Wahlrechtsreformen der vergangenen 30 Jahre samt der Erkenntnis: Die Änderung der Regeln unmittelbar vor einer anstehenden Wahl hat in Italien Tradition.