12.10.2026 07.43Online seit heute, 7.43 Uhr„Ehrgeizige Pläne für die Begrünung der Städte“ hat die EU-Kommission 2020 im Rahmen der Biodiversitätsstrategie für 2030 gefordert, wenn diese mehr als 20.000 Einwohner und Einwohnerinnen haben.Ein WWF-Städtecheck untersuchte, inwieweit Österreichs Städte inzwischen ihre Vorhaben zur Begrünung ausgestaltet haben, und ortete in einer Aussendung heute „erhebliche Lücken“. Von den 14 analysierten Städten, darunter Wien, Graz und Klagenfurt, seien acht noch „planlos“.„Die Städte müssen ihre Begrünungsziele deutlich konsequenter in eine langfristige Planung übersetzen. Bund und Länder müssen dafür ausreichend Geld, Personal und fachliche Unterstützung bereitstellen“, so WWF-Expertin Maria Peer.Einzig Klagenfurt zeigte sich als „Begrünungsspeerspitze“ und berücksichtigt laut der NGO die zentralen Elemente gemäß den Empfehlungen der EU-Kommission. In Wien gebe es indes etwa keine konkreten Angaben zu Maßnahmen, Zeitplänen und Budgets.Graz und Innsbruck haben Begrünungsziele in bestehenden Planungsdokumenten verankert, ein übergreifender Plan fehlt jedoch. St. Pölten meldete zwar einen vorhandenen Stadtbegrünungsplan, die WWF-Prüfung zeigte aber Lücken bei den Angaben zur Umsetzung und Erfolgskontrolle.