08.10.2026 16.32Online seit heute, 16.32 UhrDie britische Polizei hat nach Justizangaben eingeräumt, dass die Hausdurchsuchungen im Februar beim früheren Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor rechtswidrig waren. Ein Richter am High Court in London erklärte laut der Polizei von Thames Valley heute, dass die Durchsuchungen, die mit der vorübergehenden Festnahme von Mountbatten-Windsor verbunden waren, „aufgehoben“ worden seien.AP/Alastair GrantDie Polizei beantragte jedoch, die dabei beschlagnahmten Gegenstände behalten zu können. Mountbatten-Windsor hatte nach Angaben der Justiz die nachträgliche Aufhebung der Durchsuchungsbeschlüsse beantragt.Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit den Beziehungen von Mountbatten-Windsor zum US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Eines der Opfer, die inzwischen verstorbene Virginia Giuffre, hatte Mountbatten-Windsor vorgeworfen, sie mehrfach missbraucht zu haben, zum Teil, als sie noch minderjährig war.Im Rahmen ihrer Ermittlungen hatte die Polizei Durchsuchungsbeschlüsse für das Anwesen von Mountbatten-Windsor im englischen Sandringham und seine frühere königliche Lodge in Windsor erwirkt. Am 19. Februar wurde Mountbatten-Windsor in Sandringham festgenommen. Er kam noch am selben Tag wieder frei. Bei den Ermittlungen geht es um mutmaßlichen Amtsmissbrauch. Mountbatten-Windsor weist alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück.