Pilnacek-U-Ausschuss befragt Innenminister Karner

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08.10.2026 00.05Online seit heute, 0.05 UhrIm Untersuchungsausschuss zur Causa Pilnacek wird heute mit Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) ein politisches Schwergewicht befragt. Die Abgeordneten interessieren sich insbesondere für den behördlichen Umgang mit dem Tod des ehemaligen Justizsektionschefs.Hinter den Ladungen steht der Verdacht, dass es im Zuge der Ermittlungsarbeit nach dem Auffinden von Pilnaceks Leichnam politische Einflussnahme auf höchster Ebene gegeben haben soll. Für die FPÖ war dieser Verdacht eines der zentralen Motive, den Ausschuss zu initiieren.Schulungen von AuskunftspersonenErst am Vortag war Karners Kabinettschefin Rede und Antwort gestanden. Thema waren etwa die Schulungen des Innenministeriums für Auskunftspersonen, die Abgeordneten – abseits der ÖVP – hatten diese immer wieder kritisiert. Dem Minister sei es von Anfang an wichtig gewesen, dass es die bestmögliche Beratung gebe, gab sie an.Karner selbst hatte im April die Ladungsliste kritisiert: „Die blau-grüne Allianz setzt die Jagd auf rechtschaffene Polizisten weiter fort“, sagte er. Die Geladenen wüssten nicht einmal, warum sie in den Ausschuss „zitiert werden“, so Karner. Er kündigte an, den Betroffenen „jede Unterstützung“ zu geben, „die nötig ist, um sich gegen diese parteipolitisch motivierten Angriffe zu wehren“.Beginn mit BKA-Chef HolzerVor Karner wird nach zwei Polizeibeamten am Vortag ein weiterer Exekutivbeamter befragt. Rede und Antwort stehen wird der Leiter des Bundeskriminalamtes (BKA), Andreas Holzer. Hier werden wohl die Informationswege zwischen BKA, Landeskriminalamt Niederösterreich und Innenministerium von Interesse sein.Bereits vor der Sommerpause war der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, befragt worden – er gab an, die Nachricht vom Tod Pilnaceks an das Kabinett des Innenministers weitergegeben zu haben. Die folgenden Ermittlungen bezeichnete er als „ordnungsgemäß“. Politischen Einfluss habe es nicht gegeben. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.