Wehrpflicht: Offene ÖVP-Kritik an NEOS

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12.10.2026 16.23Online seit heute, 16.23 UhrDie ÖVP hat heute in Sachen Wehrdienstreform erstmals offen Kritik an ihrem pinken Regierungspartner geübt, und zwar in Gestalt ihres Generalsekretärs Markus Gstöttner. Diesem stößt die gemeinsam beschlossene Übergangsregelung beim Zivildienst, wonach dieser erst verlängert wird, wenn die Zahl der Grundwehrdiener unter 13.875 sinkt, sauer auf.Dadurch gehe „wertvolle Zeit“ verloren. Besonders glücklich war man mit diesem Kompromiss in der ÖVP freilich von Anfang an nicht.Für Gstöttner sprechen die heurigen Anmeldezahlen für den Wehrersatzdienst eine „klare Sprache“: Von Jänner bis September meldeten sich 12.901 junge Männer zum Zivildienst an, um sechs Prozent mehr als im Vorjahr, obwohl diese nicht einmal unter die neue Regelung fallen.„Das bedeutet auch, dass wir im gleichen Zeitraum weniger Grundwehrdiener haben und durch den Übergangsmechanismus, den vor allem die NEOS wollten, wertvolle Zeit verlieren“, monierte der schwarze Generalsekretär in einer Aussendung.