Türkei: PKK-Abzug von vier Stützpunkten im Nordirak

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12.10.2026 16.28Online seit heute, 16.28 UhrTürkische Geheimdienste haben Medienberichten zufolge den Abzug der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) von vier Stützpunkten im Norden des Irak bestätigt.Die Stützpunkte in den Regionen Metina und Base seien „am 8. Oktober 2026 geräumt“ worden, berichteten türkische Medien heute unter Berufung auf „Sicherheitsquellen“, womit in der Regel der türkische Geheimdienst MIT gemeint ist.„Dieser Fortschritt zeigt, dass der Prozess entschlossen vorangetrieben wird“, hieß es laut der Nachrichtenagentur Anadolu. Zugleich warf die PKK der Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan vor, den Prozess nicht ernsthaft und zügig genug voranzutreiben. Sie betonte, die PKK habe ihren Teil der Arbeit geleistet – zwei Monate nach der Verabschiedung eines historischen Gesetzes durch das Parlament.Das türkische Parlament hatte das Gesetz für eine eingeschränkte und an Bedingungen geknüpfte Amnestie für PKK-Kämpfer im August verabschiedet. Die Anwendung des Gesetzes ist davon abhängig, dass „die Sicherheitsbehörden feststellen, dass die Organisation tatsächlich nicht mehr existiert und alle unter ihrer Kontrolle befindlichen Waffen und Munition abgegeben hat“, hieß es den Medien zufolge.Ziel sei es, auf Grundlage des Gesetzes die Integration der PKK-Mitglieder in die Gesellschaft sicherzustellen, und zwar „durch Programme in zahlreichen Bereichen wie Bildung und Wirtschaft“, berichtete Anadolu am Montag.Das Gesetz enthält keine Angaben dazu, was mit dem auf einer Gefängnisinsel inhaftierten PKK-Chef Abdullah Öcalan geschehen soll. Öcalan hatte im vergangenen Jahr die PKK aufgerufen, die Waffen niederzulegen und sich aufzulösen. Er ist weiterhin in Haft. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.