WHO: Moskau verneint Pest-Infektion

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10.10.2026 19.46Online seit heute, 19.46 UhrNach dem Tod einer Mitarbeiterin eines Pest-Forschungsinstitut in Sibirien hat Russland nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Vorliegen einer Pest-Infektion verneint. Die zuständige russische Gesundheitsbehörde habe den Todesfall zwar bestätigt, der WHO jedoch mitgeteilt, dass kein Pest-Fall registriert worden sei, teilte die UNO-Organisation heute mit.Die WHO war nach eigenen Angaben am 2. Oktober durch Medienberichte auf den Vorfall am Forschungsinstitut für Pestbekämpfung im sibirischen Irkutsk aufmerksam geworden. Den Berichten zufolge war die Mitarbeiterin am 29. September wegen einer schweren Lungenentzündung ins Krankenhaus gebracht worden und später gestorben. Dabei sei Lungenpest als Todesursache vermutet worden.Der Vorfall hatte zur Quarantäne von rund 200 Menschen geführt und in den sozialen Medien Sorgen vor einem Pest-Ausbruch ausgelöst. Die USA hatten Aufklärung von Russland gefordert, das die Vorwürfe bereits davor zurückgewiesen hatte. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.