10.10.2026 08.00Online seit heute, 8.00 UhrEin Erdbeben der Stärke 7,7 hat in Panama schwere Schäden verursacht. Staatschef Jose Raul Mulino sprach gestern (Ortszeit) von einer „großen Katastrophe“, durch die ganze Straßenzüge eingestürzt seien. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet.Das Beben hatte sich in geringer Tiefe in der zentralen Provinz Herrera ereignet und auch die Menschen in der rund 200 Kilometer entfernten Hauptstadt Panama-Stadt in Panik versetzt.„Die Katastrophe, mit der wir uns konfrontiert sehen, ist groß“, sagte Präsident Mulino vor Journalisten. Nach dem Beben der Stärke 7,7 gebe es Straßen, die „komplett eingestürzt“ seien. Der Staatschef reiste nach Penonome in der zentralen Provinz Cocle, um den Katastropheneinsatz zu koordinieren. Im Onlinedienst X rief Mulino die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren. „Was passiert ist, sollte nicht genutzt werden, um Alarm und Chaos auszulösen“, schrieb er.Nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) hatte sich das Beben der Stärke 7,7 um 12.56 Uhr Ortszeit (19.56 Uhr MESZ) zehn Kilometer von der der Kleinstadt Pitaloza Arriba entfernt ereignet. Diese liegt in der Provinz Herrera im südlichen Zentrum des Landes.Laut Panamas geologischem Institut folgten mehr als ein Dutzend Nachbeben, davon eines mit einer Stärke über 6,0. Für den östlichen Pazifik wurde zunächst eine Tsunamiwarnung ausgegeben, sie wurde später aber wieder aufgehoben.Auch in Panama-Stadt waren die Erschütterungen deutlich zu spüren. In Online-Netzwerken zirkulierte ein Video, das zeigt, wie von einem Pool auf dem Dach eines mehr als 20 Stockwerke hohen Hochhauses Wasser schwappte. In einem anderen Video war zu sehen, wie eine Brücke über dem Panama-Kanal heftig wackelte, während Fahrzeuge darüber fuhren. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.