13.10.2026 09.30Online seit heute, 9.30 UhrDie Crews der Sea-Watch-Schiffe „Sea-Watch 5“ und „Aurora 2“ haben nach eigenen Angaben innerhalb von 48 Stunden insgesamt 227 Menschen aus fünf Booten in Seenot in internationalen Gewässern im zentralen Mittelmeer gerettet. Die Rettungseinsätze fanden zwischen Sonntagnachmittag und gestern Abend statt.„Während der Rettungseinsätze wurden beide Sea-Watch-Schiffe von nicht identifizierten Booten bedrängt. In einem Fall drohte ein Akteur, der sich als libysche Marine ausgab, der Sea-Watch 5 mit strafrechtlicher Verfolgung in Tripolis“, berichtete die deutsche NGO „Sea-Watch“ heute einer Presseaussendung.Die NGO warf den italienischen Behörden, den Schiffen absichtlich weit entfernte Häfen zuzuweisen, damit sie weniger Rettungseinsätze durchführen können. Das sei „eine politische Entscheidung mit tödlichen Konsequenzen“, betonte Julia Winkler, Sprecherin von Sea-Watch. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.