AKV: Firmeninsolvenzen leicht rückläufig

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13.10.2026 09.11Online seit heute, 9.11 UhrDie Zahl der eröffneten Firmeninsolvenzen ist in den ersten drei Quartalen 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum laut dem Kreditorenverband AKV Europa leicht zurückgegangen. Das teilte der Verband heute mit. Von einer „nachhaltigen Entspannung“ will der Kreditschutzverband bei einem Minus von 7,65 Prozent jedoch nicht sprechen.Grund dafür ist der deutliche Anstieg der Abweisungen mangels kostendeckenden Vermögens um rund 17 Prozent. Die Gesamtzahl der Firmeninsolvenzen erhöhte sich dadurch um 2,26 Prozent auf 5.389 Verfahren.Im Monatsdurchschnitt wurden heuer von Jänner bis September 325 Firmeninsolvenzen eröffnet. Im Vergleichszeitraum 2025 waren es laut AKV noch 351 Verfahren. Insgesamt wurden 2.921 Firmeninsolvenzen eröffnet. Damit liegt die Zahl weiterhin über dem Niveau der Finanzkrise 2007/2008, heißt es in einer Aussendung.Die größten Insolvenzen fielen mit Gesamtpassiva von rund 6,9 Mrd. Euro auf die Immobilienbranche: Die Top Fünf der größten Insolvenzen waren Signa-Unternehmen. Die meisten Insolvenzen hatte laut AKV hingegen der Handel (695) zu verzeichnen, gefolgt vom Bau (664) und der Gastronomie (525). Bis Jahresende rechnet der Kreditschutzverband mit etwa 4.000 eröffneten Firmeninsolvenzen.