13.10.2026 09.34Online seit heute, 9.34 UhrBei schweren Überschwemmungen durch die Wirbelstürme „Simon“ und „Rachel“ sind an der mexikanischen Pazifikküste mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Durch Tropensturm „Rachel“ starben vier Mitglieder einer Familie, darunter zwei Kinder, wie die Staatsanwaltschaft des Teilstaates Baja California gestern (Ortszeit) erklärte.Fünf weitere Menschen würden noch vermisst, 32 Menschen seien mit Hubschraubern gerettet worden. Zuvor war bereits bekanntgeworden, dass ein 71-jähriger Mann beim Einsturz einer Mauer in der Stadt Chilpancingo ums Leben gekommen war, wie die Gouverneurin der südlichen Region Guerrero, Evelyn Salgadom, erklärt hatte.Hurrikan „Simon“ war nicht auf das Festland getroffen und bewegte sich von der Küste weg. Der Sturm könnte laut Prognosen des US-Hurrikanzentrums NHC morgen Abend aber auf die mexikanische Küste zusteuern. „Simon“ könnte auf „Mazatlan in Sinaloa als Hurrikan der Kategorie eins auftreffen“, sagte die mexikanische Katastrophenschutzkoordinatorin Laura Velazquez auf einer Pressekonferenz.Wegen des Wetterphänomens „El Nino“ bilden sich im Pazifik in der laufenden Saison besonders viele und starke Hurrikans. Im Atlantik dagegen verläuft die Hurrikansaison im Zuge von „El Nino“ vergleichsweise ruhig.