28.05.2026 13.12Online seit heute, 13.12 UhrNach einem Preisrückgang im Jahr 2023 hat sich Wohneigentum in Österreich in den Jahren 2024 und 2025 wieder verteuert.Wie die Statistik Austria heute mitteilte, lagen die Durchschnittspreise für Häuser und Wohnungen zuletzt aber weiterhin unter dem Rekordniveau von 2022. Baugrundstücke verzeichneten hingegen deutliche Preisanstiege und erreichten in mehreren Bundesländern einen neuen Höchststand.Im Jahr 2025 betrug der österreichweite Medianpreis (die Hälfte der Transaktionen war teurer, die Hälfte billiger, Anm.) für Eigentumswohnungen 4.162 Euro pro Quadratmeter. Für Häuser lag der Quadratmeterpreis bei 2.836 Euro. Damit kostete ein Quadratmeter in einem Wohnhaus im Schnitt um rund 60 Euro weniger als im Rekordjahr 2022, bei Wohnungen betrug die Ersparnis rund 200 Euro.Teureres Pflaster Wien und WestenAm meisten musste mit durchschnittlich 5.212 Euro je Quadratmeter in Wien bezahlt werden, knapp gefolgt von Vorarlberg (5.000 Euro), Salzburg (4.968 Euro) und Tirol (4.965 Euro). Am günstigsten war Wohneigentum in der Steiermark (2.750 Euro) und im Burgenland (1.859 Euro).Ein gegenläufiger Trend zum leichten Preisrückgang gegenüber 2022 zeigte sich bei bebaubaren Grundstücken, wo der Durchschnittspreis 2025 auf 135 Euro pro Quadratmeter stieg.Analyse: Hauskauf für viele schwer finanzierbarEine aktuelle Analyse des Preisvergleichsportals Durchblicker zeigt unterdessen, wie schwer die Finanzierung eines Eigenheims für Haushalte ist. Laut der Erhebung ist ein Wohnhaus für zwei Personen mit Medianeinkommen aktuell in 41 von 105 Bezirken nicht finanzierbar.Zwar habe ein Zinsrückgang die Lage leicht entspannt, doch die große Schere zwischen Häuserpreisen und Einkommen sorge dafür, dass die Situation angespannt bleibe, so die Analyse. Am schwierigsten ist die Finanzierung im Westen sowie in Großstädten und deren Speckgürteln.Laut dem aktuellen „Immoleistbarkeitsindex“ gelten Kredite als nicht bewältigbar, wenn die monatliche Rate die von der Finanzmarktaufsicht als Richtschnur vorgegebene 40-Prozent-Marke des Haushaltsnettoeinkommens übersteigt. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.