Iris: Lokale Bildverwaltung als Alternative zu Apples Foto-App

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Der Entwickler Tyler Hall hat mit Iris eine neue Foto-App für den Mac veröffentlicht, die sich bewusst von cloudbasierten Angeboten abgrenzt. Die Entwicklung der App hat vor mehr als fünf Jahren unter dem Projektnamen „AntiPhoto“ begonnen. Hall wollte sich nicht länger mit den Einschränkungen von Apples Foto-App arrangieren und stattdessen eine Software nutzen, die er vollständig selbst kontrollieren kann und die keinen externen Vorgaben unterliegt.Zielgruppe von Iris sind dementsprechend Nutzer, die ihre Fotoarchive lokal auf dem eigenen Rechner organisieren möchten. Statt auf Online-Dienste und Nutzerkonten setzt die Software dem Entwickler zufolge vollständig auf die Verarbeitung direkt auf dem Mac.Arbeitet mit vorhandenen MediathekenDie Anwendung kann bestehende Fotoordner sowie die Mediathek von Apples Fotos-App einlesen und arbeitet dabei ausschließlich lesend und nimmt keine Änderungen an Originaldateien oder bestehenden Fotobibliotheken vor. Nutzer können die Software somit auch parallel zu Apples eigener Fotos-App verwenden.Das Programm analysiert und organisiert Fotosammlungen automatisiert. Die dabei eingesetzten maschinellen Lernverfahren arbeiten ausschließlich direkt auf dem Gerät. Es werden keine Bilddaten an externe Server übertragen. Auf dieser Basis kann Iris Gesichter gruppieren, Kartenansichten mit Aufnahmeorten erstellen und ältere Scans auch dann zeitlich einordnen, wenn kein exaktes Aufnahmedatum vorhanden ist. Client-Apps für Apple TV und iOS-GeräteNeben klassischen Rasteransichten bietet Iris auch eine tabellarische Darstellung der Bildarchive. Dort lassen sich Informationen wie Kamera, Objektiv, Dateigröße oder Aufnahmeort sortieren und filtern. Zusätzlich stellt die Software statistische Übersichten bereit, etwa zur Häufigkeit bestimmter Kameras oder Aufnahmeorte.Begleitend dazu hat der Entwickler auch Apps für iPhone, iPad und Apple TV angekündigt, mit denen sich die auf dem Mac gespeicherte Fotosammlung über das lokale WLAN abrufen lässt. Die Version für Apple TV lässt sich bereits laden, während die iOS-Version noch auf ihre Freigabe durch Apple wartet. Bereits die Mac-Version wurde von Apples Review-Team nur nach längerem Hin und Her durchgewunken.Iris wird derzeit für einmalig 14 US-Dollar angeboten. Der reguläre Preis soll später bei 29 US-Dollar liegen. Voraussetzung ist ein Mac mit macOS Sequoia 15 oder macOS Tahoe 26.The post Iris: Lokale Bildverwaltung als Alternative zu Apples Foto-App first appeared on ifun.de.