Flugrettung hebt ab September auch in der Nacht ab

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Suben am 27.05.2026 – Die ÖAMTC-Flugrettung am Standort Suben wird ab 25. September 2026 rund um die Uhr einsatzbereit sein, wie Landeshauptmann Thomas Stelzer, Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander und der ÖAMTC am Mittwoch bekannt gaben. Mit dem neuen 24-Stunden-Betrieb setzt Oberösterreich einen wichtigen Schritt für die flächendeckende medizinische Notfallversorgung: Erstmals wird das gesamte Landesgebiet auch nachts rasch per Hubschrauber erreichbar sein. Bisher konnten einzelne Regionen – vor allem im Osten und Norden – nur unzureichend innerhalb des 30-Minuten-Flugradius abgedeckt werden. Durch den Nachtbetrieb am Stützpunkt Suben sollen diese Versorgungslücken künftig geschlossen werden.Der entsprechende Antrag zur Erweiterung der Betriebszeiten wird bereits am 1. Juni in die Landesregierung eingebracht. Die endgültige Beschlussfassung ist für den 9. Juli im Landtag Oberösterreich geplant. Für das Land entstehen dadurch jährliche Kosten von etwa 2,25 Millionen Euro.Der Flugrettungsstützpunkt Suben wird in Kooperation mit Bayern geführt und ist künftig der vierte ÖAMTC-Notarzthubschrauber-Stützpunkt mit 24-Stunden-Betrieb in Österreich. Bereits jetzt sind Krems an der Donau, Niederöblarn und St. Michael rund um die Uhr im Einsatz.Im Jahr 2024 wurden vom Standort Suben aus bereits 776 Nachteinsätze geflogen. Zukünftig wird mit etwa 250 nächtlichen Einsätzen pro Jahr allein für Oberösterreich gerechnet. Im Jahr 2025 absolvierten die Hubschrauber des Christophorus Flugrettungsvereins in Oberösterreich insgesamt 2.654 Rettungsflüge, davon 1.523 vom Standort Suben – bislang ausschließlich tagsüber.Neben den Flugrettungsstützpunkten in Suben und Hörsching, der weiterhin nur tagsüber betrieben wird, stehen in Oberösterreich derzeit auch 18 bodengebundene Notarztstützpunkte zur Verfügung.Themenfotos zum Beitrag stehen im  Fotostore  zur Verfügung.