25.05.2026 12.17Online seit heute, 12.17 UhrDie FPÖ hat die Regierung heute aufgefordert, angesichts der jüngsten Konjunkturprognose der EU-Kommission die Planungsannahmen für das Doppelbudget für 2027/28 sofort zu überarbeiten. „Alles andere wäre unseriös“, so FPÖ-Budgetsprecher Arnold Schiefer.Österreich sei bereits jetzt in einem schlechteren Szenario, als von der Regierung angenommen. Es nicht anzupassen, wäre daher „unredlich und fahrlässig“. Aktuelle Prognosen zeigten eine „Planungslücke in Milliardenhöhe“.Zuletzt hatten schon Wirtschaftsforschungsinstitute und der Rechnungshof gewarnt, dass das geplante Einsparungsvolumen von 2,5 Mrd. Euro nicht reichen wird, um das Budget zu sanieren.Wenn deshalb die Schuldenquote steige, müsste Österreich noch mehr einsparen, um die Finanzmärkte vom echten Sanierungswillen zu überzeugen, oder die Staatsschulden und Kredite würden für die Republik durch schlechtere Ratings noch teurer, so Schiefer.Er kritisierte Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ). Dieser habe auf das „Prinzip Hoffnung“ gesetzt, obwohl es von Beginn an auch pessimistischere und damit realistischere Prognosen gegeben habe.