Blutkrebs: Vier Prozent als Stammzellenspender registriert

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26.05.2026 07.04Online seit heute, 7.04 UhrErstmals sind vier Prozent der heimischen Bevölkerung als potenzielle Stammzellspenderinnen und -spender registriert. Das teilte der Verein „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ heute anlässlich des Weltblutkrebstages am 28. Mai mit.Für zehn Prozent der jährlich rund 400 Betroffenen in Österreich werden jedoch noch immer keine passenden Spender gefunden. Zwischen 16 und 45 Jahren kann man sich mittels eines einfachen Wangenabstrichs typisieren lassen. Die Typisierungsrate ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen – von 3,2 Prozent im Jahr 2024 auf 3,6 Prozent 2025 und nun auf vier Prozent.In Österreich erkranke alle neun Stunden ein Mensch an Leukämie, so der Verein. Für einen Teil der Betroffenen sei eine Stammzelltransplantation die einzige Chance auf ein Überleben.„Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Menschen genetisch kompatibel sind und somit eine Stammzellspende möglich ist, liegt bei 1:500.000. Das bedeutet: Jede einzelne Typisierung kann den entscheidenden Unterschied machen“, betonte Susanne Marosch, Obfrau von „Geben für Leben“. In Deutschland sind rund zwölf Prozent der Bevölkerung als potenzielle Stammzellspender registriert.