Gestiegene Düngemittelpreise: Totschnig für weitere Hilfen

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26.05.2026 08.56Online seit heute, 8.56 UhrIm Vorfeld des heutigen EU-Agrarrats hat Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) weitere EU-Finanzmittel für Landwirtinnen und Landwirte gefordert. Vor einer Woche hatte die EU-Kommission wegen stark gestiegener Düngemittelpreise einen Aktionsplan mit entsprechenden Hilfen präsentiert. Diese würden aber nicht ausreichen, so Totschnig in einer Aussendung.„Während unsere landwirtschaftlichen Betriebe massiv unter den hohen Düngemittelpreisen leiden, setzt die Kommission vor allem auf strukturelle Maßnahmen“, wurde Totschnig in dem Schreiben zitiert. „Sofortmaßnahmen sind noch nachzuschärfen.“ Die Düngemittelpreise waren zuletzt auch wegen des Iran-Krieges in die Höhe geschossen.EU-Agrarkommissar Christophe Hansen hatte am Dienstag vergangener Woche im EU-Parlament in Straßburg „gezielte Ausnahmehilfen“ aus einer Notfallreserve der europäischen Agrargelder versprochen. In den kommenden Wochen wolle die Kommission ein zusätzliches Hilfspaket aus dem übrigen EU-Haushalt vorschlagen.Weiters will die Brüsseler Behörde die Produktion von Alternativen zu herkömmlichen Düngemitteln in Europa fördern. Letzteres unterstützt Totschnig ausdrücklich. „Klare Anreize für eine stärkere EU-eigene Düngemittelproduktion, um die Importabhängigkeit der EU nachhaltig zu reduzieren“, würden aber fehlen.