Schüsse nahe Weißem Haus: Mutmaßlicher Schütze tot

Wait 5 sec.

24.05.2026 07.38Online seit heute, 7.38 UhrIn unmittelbarer Nähe des Weißen Hauses haben Sicherheitskräfte Schüsse eines mutmaßlichen Angreifers erwidert und diesen dabei tödlich verletzt.Die Person habe eine Waffe aus einer Tasche gezogen und das Feuer eröffnet, daraufhin hätten Beamte zurückgeschossen und den Verdächtigen getroffen, teilte der für die Sicherheit des Präsidenten zuständige Secret Service gestern (Ortszeit) auf der Plattform X mit. Die Person sei im Krankenhaus für tot erklärt worden.Auch ein unbeteiligter Passant wurde demnach während des Schusswechsels in der Hauptstadt Washington verletzt. Es blieb zunächst unklar, ob der Verdächtige oder Agenten des Secret Service dafür verantwortlich waren.Trump war im Weißen HausUS-Präsident Donald Trump hielt sich zum Zeitpunkt des Vorfalls den Angaben zufolge im Weißen Haus auf. Er hatte unter anderem Gespräche über ein Abkommen für ein mögliches Ende des Iran-Kriegs geführt.Laut Secret Service wurde kein Beamter verletzt. Nach den Schüssen war am Weißen Haus ein großes Aufgebot der Sicherheitskräfte zu sehen, einzelne Bereiche wurden für Passanten abgesperrt.CNN: Täter hatte BetretungsverbotOb der mutmaßliche Angreifer vorhatte, zum Weißen Haus vorzudringen, blieb unklar. Zu dem Motiv für die Schüsse mitten in der Innenstadt von Washington war zunächst nichts bekannt. Der Secret Service leitete eine Untersuchung ein.Bei dem mutmaßlichen Schützen soll es sich laut CNN unter Berufung auf nicht genannte Quellen um einen 21 Jahre alten Mann handeln. Mit Verweis auf eine Quelle der Justizbehörden hieß es weiter, dass dieser bereits zuvor mit dem Secret Service aneinandergeraten sei.Im Sommer 2025 soll er eine Zufahrt zum Weißen Haus blockiert haben und dann zur Begutachtung in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen worden sein. Dem Sender zufolge soll ein Richter ihm später verboten haben, sich dem Gelände des Weißen Hauses zu nähern.Trump bezeichnete den mutmaßlichen Schützen als Mann mit einer „gewalttätigen Vergangenheit und einer möglichen Besessenheit“ vom Sitz der US-Regierung bezeichnet. Er dankte in seinem Onlinedienst Truth Social dem „großartigen Secret Service“ für das „schnelle und professionelle Vorgehen gegen einen Bewaffneten“ am Weißen Haus. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.