Wirtschaftskammer-Plattform wise up wird eingespart

Wait 5 sec.

27.05.2026 16.27Online seit heute, 16.27 UhrRund um die angekündigten Millioneneinsparungen in der Wirtschaftskammer (WKO), die gesamtheitlich noch auszuarbeiten und noch auszuverhandeln sind, hat die Unternehmervertretung nun den Abbau von Doppelgleisigkeiten im Bildungsbereich angekündigt.Per sofort und bis Jahresende stellen die Landeskammern im Zuge des laufenden Reformprozesses die Geschäftstätigkeit der wise up GmbH ein, teilte die WKO heute mit. Das Bildungsportfolio werde gestrafft, Millionen werden gespart.Das Vorgehen stehe für eine Fokussierung und eine Vereinfachung der Strukturen. Mit der Maßnahme werden heuer noch rund 1,8 Millionen Euro eingespart, ab 2027 rund 3,5 Millionen Euro jährlich. Zuletzt waren 14 Vollzeitäquivalente in der wise up GmbH beschäftigt.Die Chefin der Grünen Wirtschaft, Sabine Jungwirth, begrüßte den Schritt auf APA-Anfrage: „Gut, dass erkannt wurde, dass es keinen Sinn macht, mehrere Bildungsinstitutionen parallel nebeneinander zu führen.“Mit wise up, die GmbH steht zur Gänze im Eigentum der Wirtschaftskammern, wurden laut den Angaben der WKO seit der Gründung im Jahr 2020 Impulse für die Digitalisierung im Bildungsbereich gesetzt und digitale Angebote schrittweise aufgebaut. Diese Kompetenzen seien mittlerweile in der Organisation verankert. Bestehende Leistungen werden weitergeführt bzw. in alternative Angebote übergeleitet – „insbesondere in bewährte Einrichtungen wie das WIFI“.