Haushaltsenergie im April teurer trotz billigeren Stroms

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27.05.2026 06.41Online seit heute, 6.41 UhrDie Preise für Haushaltsenergie haben im April insgesamt erneut zugelegt, einzig die Strompreise sind gesunken. Der Energiepreisindex (EPI) der Energieagentur stieg gegenüber dem Vormonat um 2,6 Prozent, im Jahresvergleich lag das Plus bei 10,7 Prozent.Ausschlaggebend war zuletzt insbesondere die militärische Blockade der Straße von Hormus, die zu den wichtigsten globalen Transportrouten für Rohöl und Flüssigerdgas (LNG) zählt. Die Energiepreise bleiben laut Energieagentur damit weiterhin ein wesentlicher Treiber der allgemeinen Inflation.Heizöl, Diesel und SuperbenzinSuperbenzin verteuerte sich im April zum Vormonat um 2,8 Prozentpunkte, im Jahresvergleich lag das Plus bei 16,7 Prozentpunkten. Beim Diesel stiegen die Preise um 10,1 Prozentpunkte gegenüber März und um 37,2 Prozentpunkte im Jahresabstand.Die Heizölpreise legten im Monatsvergleich um 12,6 Prozentpunkte zu, gegenüber April 2025 lag das Plus bei 62,6 Prozentpunkten. Erdgas verteuerte sich im April leicht um 0,5 Prozentpunkte, im Jahresvergleich lag der Anstieg bei 3,8 Prozentpunkten.Strompreise gesunkenDie Fernwärme wurde gegenüber März um 0,1 Prozentpunkte günstiger, im Jahresvergleich stiegen die Preise um 2,2 Prozentpunkte. Günstiger wurden zuletzt auch Brennholz und Holzpellets, im Jahresvergleich legten die Preise aber zu, bei Pellets sogar um 28,3 Prozentpunkte.Elektrizität verbilligte sich im Monatsvergleich um 3,3 Prozentpunkte, im Jahresvergleich sanken die Preise um 10,2 Prozentpunkte.