Am Montag beginnt ein außergewöhnlicher Prozess zu schweren Straftaten, die sich in einem Gefängnis in Syrien zugetragen haben sollen und die aufgrund völkerrechtlicher Verpflichtungen nun am Wiener Landesgericht verhandelt werden. Ein ehemaliger syrischer Brigade-General soll zwischen 2011 und 2013 als Abteilungsleiter des Geheimdienstes für das Foltern von 21 Zivilisten in Raqqa verantwortlich gewesen sein. Für seinen Verteidiger Timo Gerersdorfer ist die Anklage verfehlt.