28.05.2026 18.50Online seit heute, 18.50 UhrDie USA stellen weitere 80 Millionen Dollar (68,75 Mio. Euro) für den Kampf gegen den jüngsten Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda bereit. Das gab das US-Außenministerium heute bekannt. Die US-Hilfe steige damit seit Beginn des Ebola-Ausbruchs auf insgesamt 112 Millionen Dollar.Die zusätzlich bewilligten Mittel sollen nach Angaben des Ministeriums unter anderem für Schutzausrüstung für medizinisches Personal, Tests, Grenzkontrollen in der Region, die Nachverfolgung von Kontaktpersonen und Diagnosematerial verwendet werden.Kritik von Opposition und HilfsorganisationenDie Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund von Kritik an der Reaktion der US-Regierung auf die Ebola-Krise. Die oppositionellen Demokraten und Hilfsorganisationen warfen der Regierung von Präsident Donald Trump unter anderem vor, nach dem Austritt der USA aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Zerschlagung der Entwicklungsbehörde USAID weitgehend auf eigene Faust zu handeln.Rubio: Keine Einreise für Ebola-PatientenUS-Außenminister Marco Rubio hatte gestern erklärt, die USA würden keinen mit Ebola infizierten Patienten auf ihr Staatsgebiet gelangen lassen. Ein an Ebola erkrankter US-Bürger wird derzeit auf Bitten der USA im Berliner Krankenhaus Charite behandelt.Washington will demnach im ostafrikanischen Kenia ein Quarantänezentrum für Verdachtsfälle und bestätigte Fälle einrichten, vor allem für US-Staatsbürger.