Ungarn: Ultimatum für Rücktritt von Staatschef abgelaufen

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31.05.2026 23.58Online seit gestern, 23.58 UhrHeute findet die Kontroverse zwischen Ungarns Premier Peter Magyar und Staatspräsident Tamas Sulyok eine Fortsetzung. Magyar will Sulyok einen Besuch abstatten.Zuvor war in der Nacht auf heute Magyars Ultimatum abgelaufen, demzufolge Sulyok bis 31. Mai sein Amt zurücklegen hätte sollen. Sulyok aber betonte in einer Videobotschaft auf Facebook, er werde weiterhin das Amt des Präsidenten der Republik bekleiden.AP/MTI/Szilard KoszticsakBereits kurz nach seinem Wahlsieg hatte Magyar den Rücktritt Sulyoks gefordert, den er als eine von der früheren Regierungspartei FIDESZ unterstützte „Marionette“ bezeichnete, andernfalls würde dieser aus seinem Amt „entfernt“. Auch der Präsident des Verfassungsgerichtes und des Obersten Gerichtes, Peter Polt und Zsolt Andras Varga, sollten demnach ihre Ämter niederlegen.Magyars Mitte-Rechts-Partei TISZA hatte bei der Parlamentswahl am 12. April einen Erdrutschsieg errungen und hat nun 141 der 199 Sitze im Parlament inne. Sie löste damit die rechtsnationale Vorgängerregierung unter Ministerpräsident Viktor Orban ab. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.