WKO streicht jeden vierten Job in Bundesorganisation

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02.06.2026 15.35Online seit heute, 15.35 UhrDie Präsidentin der Wirtschaftskammer (WKO), Martha Schultz, hat heute vor dem WKO-Präsidium ihren Plan konkretisiert, wie sie die angekündigten Einsparungen von 100 Millionen Euro jährlich ab 2030 umsetzen will.So wird auch in der Bundeskammer in Wien gespart. Dort werden 200 von 800 Stellen bis Ende 2027 abgebaut, hieß es aus der Kammer gegenüber der APA. Der Jobabbau geschehe schrittweise und in Abstimmung mit dem Betriebsrat.Konkret geht es mit den 200 um ein Viertel der 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeskammer in Wien-Wieden. Das gilt nicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der rechtlich selbstständigen Fachverbände sowie von Töchtern der WKO. Neben der Bundeskammer gibt es neun Länderkammern, die ebenfalls sparen müssen.Die WKO will den Abbauplan ihren Angaben zufolge sozial verträglich gestalten und die Mitarbeiter in der Phase bestmöglich unterstützen. Ressourcen sollen konsequent auf jene Aufgaben fokussiert werden, die unmittelbar zum Nutzen der Mitgliedsbetriebe beitragen und die Schlagkraft der Organisation stärken.