02.06.2026 17.31Online seit heute, 17.31 UhrNach dem Tod eines inhaftierten Indigenenführers in Nicaragua hat UNO-Generalsekretär Antonio Guterres die lückenlose Aufklärung der Todesumstände gefordert. Eine „umgehende, unparteiische und transparente Untersuchung“ der Ursache für den Tod des 73-jährigen Brooklyn Rivera sei geboten, erklärte Guterres heute.Das UNO-Menschenrechtsbüro schloss sich der Forderung nach einer schnellen Aufklärung der Todesumstände an und verwies auf Berichte über Folter und Misshandlungen in nicaraguanischen Gefängnissen.Die Regierung in Managua hatte am Sonntag bekanntgegeben, dass der Anführer des Miskito-Volkes und ehemalige Abgeordnete wegen gesundheitlicher Komplikationen im Gefängnis gestorben sei.Rivera war im September 2023 wegen nicht genannter Vorwürfe festgenommen worden. Kurz vor seiner Festnahme hatte er auf einer internationalen Konferenz auf die prekäre Lage der indigenen Bevölkerung Nicaraguas aufmerksam gemacht. Bis zu seinem Tod saß er in Haft. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.