Grünes Licht für Unterstützungsfonds für Alleinerziehende

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02.06.2026 17.55Online seit heute, 17.55 UhrDer Sozialausschuss des Nationalrats hat heute grünes Licht für den von der Regierung geplanten Unterstützungsfonds für Alleinerziehende gegeben. Bis zu 35 Mio. Euro jährlich sollen für die finanzielle Entlastung von Alleinerziehenden zur Verfügung stehen, die für ihre Kinder weder Unterhalt noch Unterhaltsvorschuss bekommen.Auch wenn die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen unzumutbar ist, etwa wenn ein Betretungsverbot gegenüber dem gewalttätigen Partner ausgesprochen wurde oder eine Frau wegen häuslicher Gewalt in ein Frauenhaus geflüchtet ist, soll der Fonds einspringen können.Ziel des Vorhabens ist es, soziale Notlagen zu beseitigen. ÖVP, SPÖ, NEOS und Grüne stimmten dafür. Dagegen war die FPÖ: Sie glaubt, dass vor allem ausländische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger vom Fonds profitieren werden.Gemäß den Erläuterungen zur Regierungsvorlage geht das Sozialministerium von rund 12.400 Kindern und Jugendlichen aus, für die künftig eine Unterstützungsleistung gewährt wird. Konkret sollen betroffene Alleinerziehende für jedes Kind monatlich ca. 240 Euro erhalten.Zudem kann von Gewalt betroffenen Frauen in besonderen Härtefällen eine ergänzende Starthilfe in Form einer Einmalzahlung von bis zu 4.000 Euro gewährt werden. Hier rechnet das Sozialministerium mit 900 Fällen bis zum Jahr 2031.