OECD senkt Österreichs BIP-Prognose 2026 auf 0,7 Prozent

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03.06.2026 09.04Online seit heute, 9.04 UhrDie Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum Österreichs nach unten korrigiert. Das wurde heute bekannt.Aufgrund der gestiegenen Energiepreise infolge des Iran-Krieges geht die OECD für 2026 von einem Wachstum des heimischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von nur noch 0,7 Prozent aus – statt der ursprünglich angenommenen 0,9 Prozent. Für 2027 wird ein Wachstum von 1,1 statt 1,2 Prozent prognostiziert.Die Prognosen sind allerdings nach Angaben der Organisation mit Vorsicht zu genießen. „Eine länger als erwartete Störung der Energiemärkte könnte das Wachstum erheblich verlangsamen“, sagte die OECD in ihrem heute veröffentlichten Ausblick. Zum Vergleich: Die heimischen Wirtschaftsforschungsinstitute WIFO und IHS rechnen für 2026 mit einem Plus von 0,9 bzw. 0,5 Prozent, die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) geht von 0,5 Prozent und die EU-Kommission von 0,6 Prozent aus.Im internationalen Vergleich liegt Österreich damit deutlich unter dem Durchschnitt. Die OECD-Staaten werden heuer und nächstes Jahr auf ein BIP-Wachstum von 1,5 bzw. 1,7 Prozent kommen. Im Euro-Raum erwartet die OECD für das laufende Jahr ein Wachstum von 0,8 Prozent, das 2027 wieder auf 1,2 Prozent ansteigt, da sich die Binnennachfrage und das Handelswachstum beleben.