31.05.2026 07.50Online seit heute, 7.50 UhrNach dem Chemieunfall in einer US-Verpackungsfabrik haben sich Befürchtungen bestätigt, dass alle neun noch vermissten Personen ums Leben gekommen sind. Damit starben insgesamt elf Menschen bei der Implosion eines Chemikalientanks im Bundesstaat Washington, wie die Behörden heute (Ortszeit) mitteilten.Am Dienstag war der Tank auf einem Fabrikgelände des Unternehmens Nippon Dynawave Packaging in der Kleinstadt Longview geborsten. Bereits kurz danach waren zwei Todesopfer geborgen worden. Rettungskräfte hatten die Woche über in den Trümmern der Anlage nach den Vermissten gesucht. Das Werk gehört zur US-Tochter des japanischen Konzerns Nippon Paper Industries.Der zerstörte Tank enthielt rund 3,4 Millionen Liter Weißlauge, die bei der Zellstoffherstellung verwendet wird. Tests bestätigten Behördenangaben zufolge, dass die Chemikalien in den nahegelegenen Columbia River gelangten. Es seien jedoch keine negativen Auswirkungen auf die Luftqualität oder das Trinkwasser von Longview festgestellt worden, so die Behörden. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.