Budget: Stellenabbau im öffentlichen Sektor geplant

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02.06.2026 11.24Online seit heute, 11.24 UhrDie Budgetsanierung soll mit einem kräftigen Abbau der Stellen im öffentlichen Sektor unterstützt werden. Ziel der Regierung ist es, bis Ende 2029 sechs Prozent des Verwaltungspersonals einzusparen. Das entspricht rund 2.600 Vollzeitäquivalenten.Erschwert wird das Vorhaben dadurch, dass explizit Lehrerinnen und Lehrer, Exekutive, Gerichtsbarkeit und Verteidigung ausgenommen sind. Das belastet andere Bereiche wie die Finanz überproportional.Seitens des Finanzministeriums hieß es, es gehe um eine effizientere Gestaltung der Verwaltung. Das geschehe etwa durch den Einsatz von KI und Digitalisierung und die bessere Nutzung von Ressourcen. Das Finanzministerium und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden die Kernaufgaben auch weiterhin verlässlich erfüllen.Tatsächlich wird im öffentlichen Dienst versucht, den Stellenabbau vor allem über Nichtnachbesetzungen bei Pensionierungen und sonstigen Abgängen zu bewerkstelligen. Etliche der Planstellen, die nun gestrichen werden, sind aktuell nicht einmal besetzt. Dennoch: Gesamt soll sich bis ins Jahr 2030 ein Sparpotenzial von rund 540 Mio. Euro und ab dann eine jährliche Einsparung von rund 250 Mio. Euro ergeben.