Essen: Algerier mit Stichverletzungen am Hauptbahnhof gefunden – Mordkommission ermittelt

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Wie Staatsanwaltschaft und Polizei Essen mitteilen, ist am Sonntagabend (31. Mai) ein 33-jähriger Algerier mit schwersten Stichverletzungen im Bereich Rellinghauser Straße/Freiheit nahe dem Essener Hauptbahnhof aufgefunden worden.Passanten fanden den stark blutenden Mann gegen 20.30 Uhr am Bergarbeiter-Denkmal. Sie leisteten Erste Hilfe und verständigten den Rettungsdienst. Nach der Versorgung durch einen Notarzt wurde der 33-Jährige in ein Krankenhaus gebracht.Dort stellten Ärzte potentiell lebensgefährliche Verletzungen fest. Der Mann wurde sofort notoperiert. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags.Bei der Spurensicherung ergaben sich Hinweise auf weitere Blutspuren in einem nahegelegenen Haus in der Rellinghauser Straße. Dort soll sich nach bisherigen Erkenntnissen kurz zuvor die Tat ereignet haben.Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nach dem oder den Tatverdächtigen im Nahbereich blieben erfolglos. Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Essen wurde eine Mordkommission eingerichtet.Über die Hintergründe der Tat schweigt die gemeinsame Mitteilung bislang. Man kann sich vieles denken – offiziell genannt wird es nicht. Zeugen sollen sich bei der Polizei Essen unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de melden.Anmerkung: Die Hintergründe und Tatverdächtigen wurden in der offiziellen Mitteilung nicht benannt.