XMG NEO 16 (A25) im Test: High-End Gaming Notebook mit Wasserkühlung | REVIEW

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Das XMG NEO 16 zeigt sich im Test als eine vollumfängliche Performance-Maschine. Der AMD Ryzen 9 9955HX3D Prozessor im Zusammenspiel mit der NVIDIA GeForce RTX 5090 sind eine kraftvolle Kombination, die sowohl anspruchsvolle Alltagsaufgaben als auch leistungsintensive Spiele meistert. Das hochwertige Design wird selbst verwöhnte MacBook-Nutzer ansprechen. Typisch für Gaming-Notebooks ist die Wärme- und Lautstärkeentwicklung unter Last unumgänglich – Abhilfe schafft die optional erhältliche Wasserkühlung OASIS. Die Akkulaufzeit ist ein Schwachpunkt des XMG NEO 16. In der hier getesteten Version mit 2 TB SSD und 64 GB RAM liegt der Preis bei 4.600 Euro, was absolute Premiumklasse ist. -> XMG NEO 16 (A25) direkt beim Hersteller konfigurierenIn Sachen Notebooks dreht es sich auf Apfelpage ja meist um das schlanke Design aus Cupertino, um Effizienz-Wunder wie den M4 Max und das nahtlose Ökosystem. Aber seien wir mal ehrlich: Wenn es um das Thema High-End-Gaming geht, schaut man als Mac-User immer noch ein bisschen sehnsüchtig über den Tellerrand – oder man greift direkt ins oberste Regal der Windows-Welt. Was also tun, wenn man neben dem MacBook noch ein weiteres Gerät möchte, um uneingeschränkt zocken zu können?Ich habe mir für euch einige Wochen lang ein Gerät angeschaut, das den Begriff „Laptop“ eigentlich beleidigt. Das XMG NEO 16 in der A25-Version (A = AMD-Prozessor, 25 = Modelljahr 2025) ist nicht einfach nur ein tragbarer Computer, sondern ein Gaming-/Workstation-Mix mit beeindruckenden Leistungsdaten. Und ja, eine Wasserkühlung gibt’s auch noch – zumindest extern. Schnallt euch an: Es wird schnell, laut, heiß!Das XMG NEO 16 zusammen in mit der XMG OASIS Wasserkühlung im Test. (Bild: Valentin Heisler)Wenn „Vollgas“ untertrieben istBevor ich zu meinen Erfahrungen komme, sind ein paar Worte zu den nackten Zahlen nötig. Denn das Testgerät kam in einer Konfiguration zu mir, bei der selbst eingefleischte PC-Enthusiasten kurz schlucken müssen. Also ein kurzer Blick auf die inneren Werte des XMG NEO 16 (A25):Grafikkarte: NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop (24 GB GDDR7 VRAM) – das aktuelle Ende der mobilen Grafik-NahrungsketteProzessor: AMD Ryzen 9 9955HX3D (16 Kerne, 32 Threads, bis zu 5,4 GHz) – ebenfalls absolute SpitzenklasseArbeitsspeicher: 64 GB DDR5-5600 RAMSpeicher: 2 TB Samsung 9100 PRO (PCIe 5.0)Display: 16″ IPS, 300 Hz Bildwiederholrate, mit 500 Nits Helligkeit angegebenPreis: Stolze 4.600 Euro bzw. 4.800 Euro inklusive der OASIS-WasserkühlungBei einem mittleren vierstelligen Betrag zuckt man erst einmal zusammen; das ist eine Menge Holz. Dafür bekommt ihr aber auch Hardware, die so manchen Gaming-PC nicht nur im Regen stehen lässt, sondern regelrecht in einer Flutwelle aus Leistung ertränkt – und das alles in einem sehr überschaubaren Formfaktor.Kulturschock für Apple-Jünger?Wenn man vom MacBook kommt, sind so manche Windows-Laptops eine regelrechte Beleidigung in Sachen Optik. Beim NEO 16 war ich aber durchweg positiv überrascht: Das Stichwort ist „Understatement“. Es erwartet euch ein präzise gearbeitetes Aluminium-Gehäuse in schwarzem Finish, das für die notwendige Stabilität und Kühlung sorgt. Alles fühlt sich hochwertig an, nichts knarzt, nichts wackelt. Auf dem Displaydeckel ist ein schlichtes – je nach Lichteinstrahlung kaum zu erkennendes – XMG-Logo aufgebracht. Das ist mir viel lieber als irgendein RGB-Leuchtzauber-Emblem à la Alienware. Gänzlich verzichten muss man auf das obligatorische RGB-Farbspiel nicht: Der an der vorderen Unterseite integrierte Leuchtstreifen sowie die einzeln beleuchtbaren Tasten des Keyboards könnt ihr mit der XMG-eigenen App euren Bedürfnissen entsprechend konfigurieren.Das Layout der Anschlüsse wird einen Ästhet proportional zum MacBook-Minimalismus begeistern. XMG platziert die dicken Kabel für Strom, HDMI 2.1, Mini DisplayPort 2.1 und natürlich die Wasserkühlung auf der Rückseite. Hinten befindet sich auch noch ein USB-C-Port mit Thunderbolt 4, an dem ihr das Notebook alternativ mit bis zu 140 Watt laden könnt. Einen zweiten USB-C-Anschluss (USB 3.2 Gen 2) findet man auf der linken Seite, zusammen mit 2,5-Gigabit-Ethernet, einmal USB-A 3.2 Gen 1 sowie 3,5 mm Audio. Gegenüber auf der rechten Seite sind ein großer SD-Kartenleser, zwei weitere USB-A-Ports und ein Kensington Lock. Insgesamt also ein mehr als umfangreiches Angebot an Steckplätzen. Lediglich hätte ich mir zwei USB-A an der linken Gehäuseseite gewünscht: Zocke ich direkt am Laptop, muss entweder Maus oder USB-Headset rechts angeschlossen sein, womit ein kurzes Stück Kabel ins Mauspad ragt.Ansonsten dominieren mächtige Luftein- und auslässe die Unterseite und das Heck. Hinten ist das geschlossene Notebook mit 3,3 cm auch am dicksten, während es nach vorne hin flach abfällt. Mit geöffnetem Display ist die Base noch etwa 1,8 cm hoch. In der Breite sind wir bei 35,6 cm. Das Gewicht liegt bei knapp 2,9 kg, womit das XMG NEO 16 zu den schwereren Gaming-Laptops mit 16 Zoll zählt.Die Anschlüsse des XMG NEO 16 halten alles bereit, was man für Alltag, Gaming und anspruchsvolle Arbeiten benötigt. (Bild: Valentin Heisler)Sehr angenehmes TippenDa ich das integrierte Keyboard einem Langzeittest unterziehen wollte, habe ich nur sehr selten eine externe Tastatur verwendet. Und tatsächlich habe mich recht schnell an die flache Bauweise gewöhnt, obwohl ich beim Gaming eher höhere mechanische Tasten bevorzuge. Auf das Keyboard des XMG NEO 16 darf man sich aber durchaus freuen: Die Tasten haben ein – für mein Empfinden – wunderbar knackiges Feedback, ohne dabei zu fest zu sitzen. Die Präzision gefällt mir wirklich gut und der „Sound“ beim Tippen ist deutlich angenehmer als das oftmals spitze Klappern bei Apples Tastaturen. Selbst bei schnellem Schreiben konnte ich kein Ghosting feststellen. Einzig die auf den Keys aufgedruckte Schriftart ist nicht so ganz mein Fall, aber das ist ja Geschmacksache.Hilfreich sind die Sonderfunktionen der Fn-Tasten, die ihr dank Fn-Lock nutzen könnt: Neben Klassikern wie Helligkeit und Lautstärke zählen dazu etwa das Sperren des Windows-Taste oder des Keypads, um Fehleingaben bei der Nutzung einer externen Maus zu verhindern. Oberhalb des Keyboards ist die Power-Taste und ein Button zum direkten Umschalten der Leistungsmodi.In Sachen Touchpad ist man als Apple-Nutzer natürlich mehr als verwöhnt; an das Magic Trackpad kommt eigentlich nichts so schnell ran. Dennoch empfinde ich das Clickpad des XMG NEO 16 als durchweg brauchbar. Es fühlt sich angenehm an und die Finger gleiten geschmeidig darüber. Bauartbedingt lässt es sich hauptsächlich im unteren Bereich gut bedienen. Die Klick-Geräusche sind solala, aber für das Bedienen zwischendurch passt das alles. Die meiste Zeit nutzt man vermutlich ohnehin eine Maus.Gutes Schreibgefühl, gewöhnungsbedürftiges Layout bei der Tastatur des XMG NEO 16. (Bild: Valentin Heisler)Performance auf Desktop-Niveau?Kommen wir zur Leistung des Notebooks, die den Hersteller dazu verleitet, ihm in der Konfiguration mit dem AMD Ryzen 9 9955HX3D und der GeForce RTX 5090 das Prädikat „schnellster 16-Zoll-Laptop der Welt“ zu attestieren. Sehen wir uns die Performance des XMG NEO 16 im Test mal etwas genauer an und setzen Marketing der Realität gegenüber.AMD Ryzen 9 9955HX3DMan kennt das Spiel: Intel und AMD duellieren sich jedes Jahr um die Krone. Doch mit dem Ryzen 9 9955HX3D hat AMD ein echtes Monster abgeliefert. Und ja, auf dem Papier lässt sich die CPU schonmal nicht lumpen: 16 vollwertige Performance-Cores, 32 Threads und bis 5,4 GHz Taktrate versprechen viel Freude – sowohl für Gamer als auch Kreative. In der Theorie sollte es hier trotz Notebook-Format wenig bis keine Flaschenhälse geben. Doch was sagt die Praxis?Schauen wir uns zunächst die Benchmark-Ergebnisse von PCMark 10 an, bevor wir weiter unten zur Nutzung im Alltag kommen. Mit einem Overall-Score von 10.576 Punkten liefert das Notebook wirklich auf ganzer Linie ab. Im Online-Vergleich ist es das beste Ergebnis in dieser Konfiguration. Der direkte Konkurrent Intel Core Ultra 9 285HX (ebenfalls in Konfiguration mit der GeForce RTX 5090 und sogar mehr RAM) schneidet beim Overall- und vor allem beim Productivity-Score schlechter ab. Hier die detaillierten Ergebnisse im Detail:ProzessorOverall-ScoreEssentialsProductivityDigital Content CreationAMD Ryzen 9 9955HX3D10.57610.87819.47015.156Intel Core Ultra 9 285HX9.41410.95810.66219.379Natürlich benötigen leistungsstarke Komponenten eine entsprechende Kühlung – diese macht im XMG NEO 16 ganze Arbeit. Während des PCMark-10-Durchlaufs wird die Oberfläche knappe 43 °C warm. Das ist zum Tippen noch relativ angenehm. Unangenehmer ist dagegen die Geräuschentwicklung der Lüfter. Im Benchmark-Stresstest liegt das XMG NEO 16 bei durchschnittlich 61 dB (direkt oberhalb der Tastatur). Das ist eine ganze Menge und auf längere Zeit nicht ohne gut abschirmende Kopfhörer auszuhalten.Auch im Alltag ist das XMG NEO 16 kein leises Mäuschen, immerhin muss die Power irgendwie gekühlt werden. Allerdings sind gerade bei einfachen Single-Core-Aufgaben die Lüfter recht selten auf Hochtouren. Bei anspruchsvollerem Surfen, aufwendigen Excel-Tabellen und Videobearbeitung hört man es dann deutlich öfter rauschen. Dafür lässt euch das XMG NEO 16 in keiner Weise im Stich, wenn es um Performance und Schnelligkeit geht. Engpässe gab es in meinen Versuchen eigentlich nicht.NVIDIA GeForce RTX 5090XMG lässt sich nicht lumpen und spendiert dem XMG NEO 16 in der höchsten Ausstattung die Laptop-Edition der RTX 5090. Die Notebook-Grafikkarten sind zwar schwächer als die Desktop-Pendants, was allein schon aufgrund der geringen Baudimensionen gegeben ist. Dennoch muss sich die RTX 5090 Laptop nicht verstecken. Mit satten 24 GB an GDDR7-Speicher und einem Kerntakt von 0,99 – 1,52 GHz weiß sie, zu überzeugen. Die Gesamtgrafikleistung TGP liegt bei maximalen 175 Watt, aufgeteilt in standardmäßige 150 Watt und 25 Watt im Dynamic-Boost.Bei einem Blick auf den 3DMark Steel Nomad DX12 Stresstest zeigen sich durchaus super Ergebnisse. So liegt der beste Durchlauf-Score bei 6.129 Punkte bei einem Durchschnitt von etwa 61,3 FPS und einer Bildraten-Stabilität von 97,9 Prozent. Damit bewegt sich das XMG NEO 16 mehr oder weniger gleichauf mit den Ergebnissen weiterer Gaming-Notebooks mit gleicher oder ähnlicher Konfiguration, die von anderen Magazinen getestet wurden – so gibt Notebookcheck unter allen RTX-5090-Laptops einen durchschnittlichen Wert von 5.899 Punkten an. Damit lässt das XMG NEO 16 so einige High-End-PCs der letzten Generation hinter sich. Wirklich beeindruckend!Hinsichtlich der Temperaturen geht es hier deutlich hitziger zu: Die CPU liegt während der Tests bei um die 86 °C, im Spitzenwert sind es sogar 94 °C. Die GPU pendelt um die 68 °C. Dementsprechend ist auch die Oberflächentemperatur deutlich höher. Satte 52 °C herrschen im mittleren Bereich der Tastatur, was ein längeres Tippen schnell unangenehm macht. Zum Glück nutzt man bei GPU-intensiven Anwendungen selten die gesamte Tastatur. So fällt die warme Oberfläche beim Zocken nur während des Chattens auf, denn der WASD-Bereich ist vergleichsweise kühl. Aufgrund der auf Anschlag laufenden Lüfter liegt die Lautstärke erneut bei 61 dB im Schnitt – also Kopfhörer auf!Apropos Zocken: Auch wenn Benchmarks eine nette Sache sind, spiegeln sie nicht zwangsläufig die Realität wider. Also gibt es selbstverständlich noch einige Einblicke in den Gaming-Alltag des XMG NEO 16. Ganz kurz zusammengefasst ist dieses Notebook eine wahre Freude! Es ist schier unglaublich, wie viel Power aus solch einer kompakten Maschine herausgekitzelt werden kann. Ich erinnere mich noch an meinen ersten Gaming-Laptop von MSI: Schwer, extrem warm und gleichzeitig eher solala performant. Da steht das XMG NEO 16 schon ganz anders da. Im Höchstleistungsmodus spiele ich Cyberpunk 2077 mit knapp unter 100 FPS. GTA V liegt bei teils über 170 FPS und bei Counter-Strike 2 habe ich über 200 FPS erreicht. Die Grafikeinstellungen der Spiele waren immer auf das Maximum eingestellt. Als weiteren Test habe ich mit einigen Freunden einen Minecraft-Server mit absurd anspruchsvollen Mods und Shadern aufgesetzt. Ende vom Lied: Neben dem XMG NEO 16 konnten im Test nur die neuesten und besten Gaming-PCs mithalten. Bereits 3-Jahre-alte Flaggschiffe hatten teilweise zu kämpfen.OASIS Wasserkühlung im Test: Der wahre GamechangerKommen wir zu einer Besonderheit, die das XMG NEO 16 überaus deutlich von der Konkurrenz unterscheidet. Die Rede ist von der XMG OASIS genannten externen Wasserkühlung. Konkret handelt es sich um ein mit destilliertem Wasser gefülltes Kästchen, das über ein Zwei-Schlauch-System mit dem Laptop verbunden ist. Wie es sich gehört, kommt auch die OASIS in einem futuristischen Design mit eigener RGB-Steuerung.In der Optik eines Tower-PCs fügt sich die XMG OASIS charmant in jedes Gaming-Setup ein. (Bild: Valentin Heisler)Nachdem man die Stromzufuhr – das Netzteil speist nun zuerst die OASIS-Station und von dort geht ein separates Stromkabel zum Notebook – sowie die Schläuche mit dem XMG NEO 16 verbunden hat, kann es losgehen. Ihr lernt die Wasserkühlung über das herstellereigene Control Center an und konfiguriert alles nach euren Wünschen. Nun soll das Notebook effektiver gekühlt werden, was zu einer geringeren Lautstärke und einer konstanteren Performance führen soll.Nach den ersten Tests In-Game sowie einigen Alltagsaufgaben zeigen sich keine wirklich großen Performance-Zuwächse. Was man aber direkt bemerkt, ist der geringere Geräuschpegel. Statt den über 60 dB unter Last bewegt sich das XMG NEO 16 zusammen mit der OASIS-Wasserkühlung zwischen 43 dB und 51 dB; je nach Auslastung von CPU und GPU. Wenn man sich vor Augen führt, dass das (vereinfacht ausgedrückt) mehr als halb so laut ist wie ohne OASIS, ist das schon ein enormer Unterschied. So lassen sich eSports-Titel wie CS2 auch mit weniger gut abgeschirmten Kopfhörern spielen, ohne Steps der Gegner zu überhören.Genug vom Offensichtlichen, was sagen die Benchmark-Ergebnisse? Ich habe die OASIS in der Automatik-Einstellung laufen lassen und in PCMark 10 eine teils deutliche Verbesserung feststellen können: Der Overall-Score war um etwa 44 Prozent besser, die Subkategorie Digital Content Creation sogar 132 % besser. Bei der Oberflächentemperatur der Tastatur hat sich nicht viel getan. Deutlicher wird es unter GPU-Last: Statt den über 50 °C sind es nun maximal 43 °C. Zudem laufen auch die CPU- und GPU-Temperaturen in einem tieferen Bereich von 55 bis 70 Grad.Fazit zur XMG OASIS: Wenn ich abends Alan Wake 2 im Esszimmer in höchster Qualität spielen kann, ohne nach 10 Minuten unter Lärmbelästigungsvorwürfen des Zimmers verwiesen zu werden, hat das System jegliche Daseinsberechtigung.Mit OASIS-Wasserkühlung läuft das XMG NEO 16 im Test deutlich kühler, was man vor allem beim Anfassen der Tastatur merkt. (Bild: Valentin Heisler)Was es sonst noch zu sagen gibt: Display, SSD, AkkulaufzeitDas XMG NEO 16 ist in meiner Test-Ausstattung mit einem matten, 16-Zoll-großen IPS-Panel ausgestattet. Durch das Seitenverhältnis von 16:10 kommt es auf eine maximale Auflösung von 2.560 x 1.600 px, was einer Pixeldichte von 189 ppi entspricht. Damit liegt man bereits über den üblichen Werten für ein durchschnittliches 4K-Display. Auch wenn man nicht in der Liga der MacBook-üblichen 254 ppi mitspielt, sind alle Inhalte ausreichend scharf dargestellt. Wirklich interessant wird es bei der Bildwiederholrate von 300 Hz, was beim Gaming den Unterschied zwischen Profi- und Gelegenheitsspieler macht. So zackig und flüssig – Wahnsinn! Selbst die 120 Hz des MacBooks, auf dem ich diesen Testbericht schreibe, fühlen sich anschließend an wie Zeitlupe. Alternativ kann man sogar ein Mini-LED-Display mit bis zu 1.000 Nits (HDR) konfigurieren, während mein getestetes Display lediglich 500 Nits liefert. In sehr hellen Umgebungen lassen da die Kontraste schnell nach, am Schreibtisch reicht das vollkommen aus.Wer zum XMG Neo 16 mit Ryzen 9 9955HX3D greift, will Leistung… und hoffentlich keine lange Akkulaufzeit. Denn mit Blick auf ein langes mobiles Durchhaltevermögen muss man leider zurückstecken. Während der Intel Core Ultra 9 285HX deutlich effizienter arbeitet, kann man beim AMD-Chip zusehen, wie die Batterieanzeige nach unten marschiert. Bei einfacheren Alltagsarbeiten wie Surfen, Bildbearbeitung und etwas Multimedia habe ich die 5-Prozent-Marke nach etwas über 3 Stunden (bei voller Display-Helligkeit) erreicht.In meiner getesteten Konfiguration ist als Massenspeicher die Samsung 9100 Pro verbaut, eine PCIe 5.0 SSD. Diese schafft außerordentlich beeindruckende Übertragungsraten von gemessenen 14.609 MB/s beim Lesen (sequenziell) und 13.435 MB/s beim Schreiben (sequenziell). Das sind Spitzenwerte, die etwa doppelt so hoch liegen wie die Vorgänger-SSDs mit PCIe-4.0-Schnittstelle. Ladezeiten schrumpfen auf ein kaum merkbares Minimum. Das „Zack da“-Gefühl hat die Samsung 9100 Pro quasi nochmal übertrumpft.-> XMG NEO 16 (A25) beim Hersteller kaufenXMG NEO 16 (A25) im Test: Das ultimative Werkzeug für EnthusiastenDas XMG NEO 16 (A25) ist eine Ansage. Der AMD Ryzen 9 9955HX3D ist laut vielen Profis die derzeit beste Gaming-CPU der Welt und in Kombination mit der GeForce RTX 5090 gibt es gefühlt keine Aufgabe, die das Gerät nicht bewältigt. In dieser Konfiguration liegt das Notebook bereits bei über 4.000 Euro – jedoch mit 32 GB RAM und 1 TB SSD. Mehr Arbeits- und Massenspeicher bewegen das Notebook schnell in Richtung 5.000 Euro. Damit ist es kein Schnäppchen, aber eine Investition für Power-User ohne Kompromissbereitschaft im mobilen Gaming-Segment.Wenn ihr zudem die Nase voll davon habt, dass euer Laptop unter Last klingt wie eine startende Turbine, dann ist das XMG NEO 16 zusammen mit der OASIS-Wasserkühlung eure Wahl. Diese ist kein Gimmick, sondern die einzige Möglichkeit, diese enorme Leistung auch akustisch erträglich zu genießen. Dafür werden nochmal 199 Euro fällig, was im Gesamtpreis des Laptops fast schon untergeht. Angesichts des Komfort-Gewinns würde ich diese Kosten aber als vertretbar einstufen.