06.11.2026 07.02Online seit heute, 7.02 UhrNach der Wahlschlappe der Republikaner bei den US-Zwischenwahlen hat Verteidigungsminister Pete Hegseth den Krieg gegen den Iran verteidigt und sich kämpferisch gegen eine drohende Amtsenthebung gezeigt.In einer gestern (Ortszeit) veröffentlichten Videobotschaft bezeichnete er den Militäreinsatz als mutig und historisch. US-Präsident Donald Trump stellte sich hinter seinen Minister und erklärte, dieser habe fantastische Arbeit geleistet.Vance: Iran-Krieg Grund für NiederlageHegseth steht jedoch stark unter Druck, nachdem Vizepräsident JD Vance den Iran-Krieg für die Wahlniederlage der Republikaner verantwortlich gemacht hatte. Ein republikanischer Abgeordneter kündigte bereits ein Amtsenthebungsverfahren gegen Hegseth an.Kritiker werfen Hegseth neben der Kriegsführung auch die Entlassung hochrangiger Militärs vor. Die Demokraten, die bei den Wahlen am Dienstag die Kontrolle über den Kongress gewonnen haben, planen ab dem kommenden Jahr weitreichende parlamentarische Untersuchungen gegen den Minister.Rubio: „Ich liebe die Arbeit, die ich mache“Unterdessen ist US-Außenminister Marco Rubio Rücktrittsgerüchten entgegengetreten. „Ehrlich gesagt weiß ich nicht, woher diese Dinge kommen“, sagte Rubio der „New York Times“ („NYT“). „Ich liebe die Arbeit, die ich mache.“ Zuvor hatte ein Pressevertreter des Außenministeriums in einem X-Post das Gerücht als falsch und erfunden zurückgewiesen. Medien hatten zuvor berichtet, dass Rubio über einen Rücktritt nachdenke. Demnach könnte er eine Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2028 vorbereiten.Er wolle sich nicht zum Thema 2028 äußern, sagte Rubio der „NYT“. Bis zum Ende von dessen Amtszeit für US-Präsident zu arbeiten sei „immer mein Plan gewesen“. Damit bleibt offen, ob Rubio sich aktuell eine Kandidatur vorstellen kann. Er zählt zu den Namen, die in Medienberichten immer wieder kursieren, ebenso wird häufig Vizepräsident Vance genannt.Das Gerücht über einen möglichen Rücktritt Rubios kam zwei Tage nach den Midterms-Wahlen auf, die verheerend für die Republikaner von Präsident Donald Trump ausgegangen waren. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.