07.11.2026 16.41Online seit heute, 16.41 UhrBei Luftangriffen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind nach Angaben der Huthis mindestens 25 Menschen getötet worden. Der huthinahe TV-Sender al-Masirah berichtete heute, dass es sich bei den meisten der Opfer um Frauen und Kinder handle.Mindestens 30 Personen seien verletzt worden. Der Sender berief sich auf einen Vertreter eines örtlichen Krankenhauses und schrieb die Angriffe Saudi-Arabien zu.Die Angriffe würden nicht unbeantwortet bleiben, hieß es. Auch die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur SABA berichtete von erneuten Angriffen auf Wohnhäuser und Rettungskräfte in dem Gebiet, nannte jedoch keine Opferzahlen. Eine Stellungnahme der Militärkoalition oder Saudi-Arabiens gab es nicht.Konflikt verschärftDie von Saudi-Arabien angeführte Koalition kämpft seit mehr als einem Jahrzehnt gegen die Huthi-Rebellen im Jemen. Saudi-Arabien unterstützt die international anerkannte Regierung des Bürgerkriegslandes.Der Konflikt im Jemen hat sich im Zuge des Iran-Krieges verschärft. Zuletzt verstärkten die Huthis ihre Angriffe auch auf das Nachbarland Saudi-Arabien selbst. Zu den Zielen gehörten unter anderem Flughäfen und Ölanlagen.Berichte: Syrien entsendet Tausende SoldatenVor dem Hintergrund des neu aufgeflammten Krieges zwischen der Huthi-Miliz im Jemen und von Saudi-Arabien unterstützten jemenitischen Regierungstruppen sollen Tausende syrische Soldaten in den Jemen und ins Nachbarland Saudi-Arabien entsandt werden.Syrien werde rund 3.000 Soldaten entsenden, die sich der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition anschließen würden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus jemenitischen Regierungskreisen. Wie ferner aus militärischen sowie Verteidigungskreisen im Jemen verlautete, sind bereits Hunderte syrische Soldaten auf beiden Seiten der Grenze zwischen dem Jemen und Saudi-Arabien stationiert.