Papst zu zwölftägiger Südamerika-Reise aufgebrochen

Wait 5 sec.

06.11.2026 09.21Online seit heute, 9.21 UhrPapst Leo XIV. ist heute zu einer zwölftägigen Reise nach Südamerika aufgebrochen, seiner bisher längsten Auslandsreise. Erste Station ist Uruguay, wo das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholikinnen und Katholiken am Abend (MEZ) von Präsident Yamandu Orsi empfangen wird.Weitere Ziele sind Argentinien und Peru, wo der Papst mehr als 20 Jahre als Missionar für die Augustiner und dann als Bischof verbrachte. Der US-Amerikaner hat seither auch die peruanische Staatsbürgerschaft.Programm unverändertWegen seiner Krebserkrankung hatte es in den vergangenen Wochen Zweifel gegeben, ob der 71-Jährige die Reise überhaupt antreten kann. Nach einer Lungenoperation Mitte Oktober, bei der ihm ein Teil des rechten Lungenflügels entfernt wurde, gaben die behandelnden Ärzte grünes Licht.Das Programm bleibt nach Angaben des Vatikans unverändert, neben zahlreichen Begegnungen und Gottesdiensten ist auch ein Ausflug auf etwa 3.700 Meter Höhe in die peruanischen Anden geplant. Nach Angaben der Ärzte ist Leo wieder krebsfrei.Auch in Heimat von Vorgänger FranziskusIn Südamerika ist der Anteil der Katholiken deutlich höher als in Europa. Anders als in Argentinien und Peru gilt in Uruguay eine strikte Trennung zwischen Kirche und Staat. Argentinien war die Heimat von Leos Vorgänger, dem vergangenes Jahr zu Ostern verstorbenen Papst Franziskus. Als Papst kehrte Franziskus nie dorthin zurück.Sowohl Argentinien als auch Peru werden von rechtspopulistischen Staatschefs regiert, Präsident Javier Milei und Präsidentin Keiko Fujimori, deren inzwischen verstorbener Vater früher selbst Präsident war. In Rom wird der Papst am 17. November zurückerwartet.