15.05.2026 08.35Online seit heute, 8.35 UhrPläne zum Ausbau der berühmten Galleria Borghese in Rom, in der Meisterwerke von Künstlern wie Bernini, Caravaggio, Raffael und Tizian aufbewahrt sind, sorgen für Empörung in Rom.Untergebracht ist die Sammlung in einer Villa aus dem 17. Jahrhundert, die sich inmitten der weitläufigen Parkanlage der Villa Borghese mit ihren Gärten und Brunnen befindet. Die bisher nur in einer frühen Phase diskutierten Ausbaupläne sehen einen Neubau in unmittelbarer Nähe der Galerie vor.Dadurch könnte das Museum mehr Werke aus der eigenen Sammlung zeigen, von denen sich derzeit viele in Depots befinden, und zugleich die Zahl der Besucher und Besucherinnen erhöhen. Derzeit lässt das Museum pro Zeitfenster maximal 180 Personen ein. Die Tickets sind oft Wochen im Voraus ausverkauft, sodass zahlreiche Touristinnen und Touristen leer ausgehen.Die Museumsleitung sagt, dass zusätzliche Ausstellungsflächen dringend benötigt werden. Zudem wird ein internationaler Architekturwettbewerb für die Gestaltung des Erweiterungsbaus erwogen. Weitere Informationen zu dem Projekt sollen in der kommenden Woche vorgestellt werden.Mehrere Denkmalschutzorganisationen warnen jedoch davor, dass ein Neubau das empfindliche Gleichgewicht zwischen Kunst und Natur zerstören könnte, das in der historischen Anlage seit mehr als vier Jahrhunderten erhalten geblieben ist.Auch Kunsthistoriker kritisieren die Pläne scharf. Die Stadtverwaltung von Rom bestätigte, dass sie einer ersten Machbarkeitsprüfung durch das Museum zugestimmt habe. Das bedeute jedoch keine endgültige Genehmigung. Berichte, wonach die Stadt den Ausbau bereits gebilligt habe, wurden zurückgewiesen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.