Rubio: Kaum Chancen auf friedliche Einigung mit Kuba

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21.05.2026 18.45Online seit heute, 18.45 UhrUS-Außenminister Marco Rubio sieht kaum Chancen auf eine friedliche Einigung mit Kuba. Zwar bevorzuge die Regierung in Washington stets eine Verhandlungslösung, sagte Rubio heute. Angesichts der aktuellen Führung in Havanna sei die Wahrscheinlichkeit dafür jedoch gering.Sollte es dort zu einem Umdenken kommen, stehe Washington bereit. „Bis dahin werden wir tun, was nötig ist“, erklärte der Außenminister vor seiner Abreise zu einem NATO-Treffen in Schweden.Er wies den Vorwurf zurück, die USA betrieben in Kuba ein „Nation Building“, den Aufbau neuer Staatsstrukturen. Das Vorgehen diene vielmehr der nationalen Sicherheit der USA.Trump will MachtwechselUS-Präsident Donald Trump strebt einen Machtwechsel in dem Karibik-Staat an, der seit der Revolution von 1959 kommunistisch regiert wird.Die Beziehungen der beiden langjährigen Rivalen aus dem Kalten Krieg hatten gestern einen neuen Tiefpunkt erreicht: Die USA erhoben Mordanklage gegen den früheren kubanischen Präsidenten Raul Castro, den älteren Bruder des bereits verstorbenen kubanischen Revolutionsführers und langjährigen Präsidenten Fidel Castro.Ungeachtet der Spannungen hat Kuba Rubio zufolge jedoch ein US-Angebot für humanitäre Hilfe in Höhe von 100 Millionen Dollar (rund 86 Mio. Euro) angenommen.China fordert Ende der DrohungenChina hatte die US-Anklage unterdessen scharf kritisiert und ein Ende der Drohungen gegen die Karibik-Insel gefordert. „Die US-Seite sollte aufhören, Kuba mit Sanktionen und gerichtlichen Maßnahmen zu bestrafen, und nicht bei jeder Gelegenheit mit Gewalt drohen“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.