London: Zehntausende bei Demos erwartet

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16.05.2026 13.48Online seit heute, 13.48 UhrZwei Demonstrationen mit Zehntausenden erwarteten Teilnehmern und Teilnehmerinnen erfordern zusammen mit dem Finale beim FA-Cap mit Zehntausenden Fußballfans heute in der britischen Hauptstadt einen Großeinsatz der Polizei.Ein hochrangiger Beamter der Metropolitan Police sprach laut „Guardian“ von einem beispiellosen Einsatz, der bis zu 4,5 Millionen Britische Pfund (etwa 5,16 Mio. Euro) kosten könne. Nach einer Mitteilung der Londoner Polizei sollen 4.000 Polizistinnen und Polizisten, Pferde, Hunde, Drohnen und Hubschrauber aufgeboten werden, um Ausschreitungen und Zusammenstöße zu verhindern.Scotland Yard rechnet dem „Guardian“ zufolge mit 50.000 Menschen bei der Demo „Unite the Kingdom“ des rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson. Weitere 15.000 bis 40.000 werden bei einer propalästinensischen Kundgebung zum Nakba-Tag erwartet. Zudem pilgern Zehntausende Fußballfans zum Finale des FA-Cups im Wembley-Stadion zwischen den Premier-League-Clubs FC Chelsea und Manchester City.Eine erste Auflage des „Unite the Kingdom“-Marschs, der in diesem Jahr vom Londoner West End zum Platz vor dem Parlament führt, hatte im vergangenen September mehr als 100.000 Menschen angezogen. Dabei war es zu Angriffen auf die Polizei gekommen. Gut zwei Dutzend Beamte wurden verletzt.Justizminister David Lammy warf den Organisatoren der „Unite the Kingdom“-Demo in einem Post auf X vor, Hass und Spaltung zu verbreiten. Sollte es zu Gewalt kommen, werde man rasch handeln. An den Gerichten stünden dafür zusätzliche Kapazitäten bereit, schrieb er.Die rechte Kundgebung fällt in diesem Jahr zusammen mit der propalästinensischen Demo zum Nakba-Tag, an dem an die Vertreibung von Palästinensern infolge der Staatsgründung Israels 1948 erinnert wird. Dazu versammelten sich Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Stadtteil Kensington. Verhindert werden soll, dass die beiden Seiten aufeinandertreffen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.