„Das beste Stück aller Zeiten“ blieb aus

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Wenn die Wiener Festwochen ihre Saison 2026 mit dem „Besten Stück aller Zeiten“ starten, ist das Publikum verleitet, es als Ausdruck des selbstbewussten eidgenössischen Intendanten Milo Rau zu sehen. Der geneigte Wiener wiederum sieht bei diesem Titel eine zweideutige Pointe lauern. Oder hat die Vermutung, dass auch der am Käsefondue geschulte Schweizer nichts so heiß isst, wie er kocht. Dass es ein nicht mal lauwarmes Festbankett wurde, überraschte das Publikum dann doch und brachte einen bestenfalls höflichen Applaus.