Neue Gemini-Abos: Google ordnet KI-Tarife neu

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Google hat zur Entwicklerkonferenz I/O 2026 seine kostenpflichtigen KI-Abonnements neu aufgestellt. Das Unternehmen führt ein zusätzliches Tarifmodell ein, senkt die Preise im oberen Segment und verändert gleichzeitig die Art und Weise, wie Nutzungslimits berechnet werden.Die Anpassungen betreffen sowohl Privatnutzer als auch Entwickler, die die KI-Dienste des Konzerns intensiver einsetzen.Während Google in den vergangenen Monaten vor allem neue Funktionen für seinen KI-Assistenten Gemini vorgestellt hat, richtet sich der aktuelle Schritt stärker auf die Vermarktung und Preisgestaltung der Angebote. Ziel scheint es zu sein, die verschiedenen Nutzungsprofile klarer voneinander abzugrenzen und gleichzeitig die Einstiegshürden für leistungsfähigere Tarife zu senken.Neu von Google: Gemini jetzt als Mac-App verfügbarNeue Tarifstruktur mit zusätzlicher Ultra-StufeKünftig besteht das Angebot aus drei zentralen Abonnements. Der Einstiegstarif AI Plus kostet 7,99 Euro pro Monat. Darüber folgt AI Pro für 19,99 Euro monatlich. Neu hinzu kommt AI Ultra, das für 99,99 Euro angeboten wird und sich vor allem an Entwickler, technische Teams und Nutzer mit besonders hohem Rechenbedarf richtet.Der neue Ultra-Tarif bietet laut Google ein deutlich höheres Nutzungskontingent als die Pro-Variante. Hinzu kommen bevorzugter Zugang zu Googles Programmierplattform Antigravity, 20 Terabyte Cloud-Speicher sowie ein enthaltenes Einzelabo für YouTube Premium. Zudem soll der neue KI-Agent Gemini Spark zunächst ausschließlich Ultra-Abonnenten zur Verfügung stehen.Parallel dazu reduziert Google den Preis seines bislang teuersten Angebots. Dieses liegt fortanbei 219,99 Euro pro Monat.Nutzungslimits orientieren sich künftig am RechenaufwandNeben den Preisen verändert Google auch die Berechnung der verfügbaren KI-Kontingente. Bisher wurden einzelne Eingaben oder Anfragen gezählt. Künftig soll stattdessen der tatsächlich benötigte Rechenaufwand berücksichtigt werden.Für Anwender bedeutet dies, dass einfache Textanfragen deutlich weniger vom verfügbaren Kontingent verbrauchen als aufwendige Aufgaben. Dazu zählen etwa die Erstellung von Videos, komplexe Programmieraufgaben oder umfangreiche Analysen. Google reagiert damit auf die zunehmenden Unterschiede zwischen klassischen Chat-Anfragen und rechenintensiven KI-Funktionen.Auch die Aktualisierung der Nutzungslimits erfolgt künftig anders. Statt einer täglichen Rücksetzung werden die verfügbaren Kontingente alle fünf Stunden erneuert. Wird das Limit eines leistungsstarken Modells erreicht, schaltet Google Nutzer automatisch auf ein ressourcenschonenderes Modell um, anstatt den Zugriff vollständig zu sperren.Zusätzlich sollen Kunden der Tarife Pro und Ultra künftig bei Bedarf weitere Rechenleistung für die Plattformen Antigravity und Flow hinzukaufen können. Eine entsprechende Integration in die Gemini-Applikation ist bereits angekündigt.Anthropic verlangt für seinen Claude-Max-Tarif je nach Ausführung rund 107 beziehungsweise 214 Euro monatlich. OpenAI bietet ChatGPT Pro für 229 Euro pro Monat an. Google positioniert AI Ultra nun zwischen diesen Angeboten und setzt dabei auf die enge Verzahnung von Gemini, Entwicklerwerkzeugen, Cloud-Speicher und YouTube Premium.The post Neue Gemini-Abos: Google ordnet KI-Tarife neu first appeared on ifun.de.