17.07.2026 15.19Online seit heute, 15.19 UhrEU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas tritt offenbar für einen „Brennerkorridor-Gipfel“ mit Österreich, Deutschland und Italien ein. Bei diesem soll es vor allem um die Frage der Zulaufstrecken für das Mammutprojekt Brennerbasistunnel (BBT) sowie um die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene gehen.Das teilte heute die ÖVP-EU-Abgeordnete Sophia Kircher unter Verweis auf ein Antwortschreiben von Tzitzikostas, das der APA vorlag, mit.Kircher, stellvertretende Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Europaparlament und ÖVP-Verkehrssprecherin, und ihr CDU-Kollege im EU-Parlament, Jens Giesecke, hatten zuvor laut eigenen Angaben die Initiative für einen solchen Gipfel ergriffen.Klage kein ThemaDer Gipfel, der bei einer Einladung von Tzitzikostas in Brüssel stattfinden soll, müsse jedenfalls die Themen abseits der noch laufenden Transitklage Italiens wegen der Tiroler Maßnahmen diskutieren, ließ ein Sprecher aus dem Büro von Kircher wissen. Die Klage soll jedenfalls kein Thema sein.Erst am Vortag hatte der EU-Generalanwalt wesentliche Teile der Tiroler Lkw-Transitbeschränkungen für rechtswidrig erklärt. Das entscheidende EuGH-Urteil stand noch aus und wurde entweder noch für heuer oder spätestens Anfang kommenden Jahres erwartet.Auch Hanke bereitVerkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) wäre jedenfalls auch zu einem solchen „Gipfel“ bereit. Man stehe „für konstruktive Gespräche immer bereit und zur Verfügung“, erklärte ein Sprecher.Der Tiroler Nationalratsabgeordnete Christofer Ranzmaier (FPÖ) sah ohnehin Hanke am Zug und forderte diesen auf, selbst rasch zu einem „Brenner-Transitgipfel“ zu laden. Am Ende müssten ein verbindlicher Maßnahmenplan, klare Zuständigkeiten, konkrete Fristen und messbare Entlastungsziele stehen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.