Apple passt nicht nur die Kosten der Apple-Music-Abos an, auch die Preise für den Speicherdienst iCloud+ steigen in einigen Regionen. Nach einem Vergleich der bisherigen und der neuen Preisübersichten steigen die Gebühren in Ägypten, Nigeria, der Türkei, Indonesien, Japan, Neuseeland, auf den Philippinen und in Vietnam. Je nach Land sind einzelne oder sämtliche Speicherstufen betroffen.In Deutschland bleiben die Preise dagegen vorerst stabil. Damit unterscheidet sich die Lage vom Musikdienst des Konzerns. Das Einzelabo von Apple Music kostet seit dem 17. Juli monatlich 11,99 Euro statt 10,99 Euro. Das Familienabo stieg von 16,99 Euro auf 19,99 Euro. Studierende zahlen nun 6,99 Euro pro Monat.Aufschläge in acht LändernDie Höhe der Anpassungen unterscheidet sich von Markt zu Markt. Umgerechnet in Euro steigen die monatlichen Kosten je nach Land und Speicherstufe um wenige Cent bis zu knapp 17 Euro. Besonders deutlich fallen einige Aufschläge in Nigeria und der Türkei aus. In Japan, Neuseeland, Ägypten, auf den Philippinen und in Vietnam werden ebenfalls alle angebotenen Speicherstufen teurer. In Indonesien bleibt nur der Tarif mit 50 GB beim bisherigen Preis. Die übrigen Angebote steigen auch dort.Apple nennt in der aktualisierten Übersicht keine Begründung für die regionalen Änderungen. Wechselkurse, Steuern und die Preisgestaltung in den jeweiligen Märkten können dazu führen, dass Abonnements nicht weltweit gleichzeitig oder im gleichen Umfang angepasst werden.Deutsche Nutzer zahlen weiterhin 0,99 Euro für 50 GB und 2,99 Euro für 200 GB. Der Tarif mit 2 TB kostet 9,99 Euro. Für 6 TB werden 29,99 Euro und für 12 TB 59,99 Euro pro Monat verlangt. Die Speicherpläne lassen sich über die Familienfreigabe mit bis zu fünf weiteren Personen teilen.So sehen die 2-TB-Tarife in den betroffenen Regionen aus:Ägypten: von umgerechnet etwa 8,64 Euro auf 10,37 Euro.Nigeria: von umgerechnet etwa 6,28 Euro auf 9,46 Euro.Türkei: von umgerechnet etwa 7,45 Euro auf 10,24 Euro.Indonesien: von umgerechnet etwa 8,19 Euro auf 9,65 Euro.Japan: von umgerechnet etwa 8,07 Euro auf 9,69 Euro.Neuseeland: von umgerechnet etwa 8,51 Euro auf 10,02 Euro.Philippinen: von umgerechnet etwa 8,55 Euro auf 9,98 Euro.Vietnam: von umgerechnet etwa 8,16 Euro auf 9,80 Euro.Apple One in Deutschland unverändertAuch bei Apple One sind derzeit keine neuen Deutschlandpreise erkennbar. Das Paket für Einzelpersonen kostet weiterhin 19,95 Euro im Monat. Für das Familienangebot werden 25,95 Euro verlangt. Der Premiumtarif mit fünf Diensten und 2 TB iCloud Speicher bleibt bei 34,95 Euro.Da Apple Music einzeln teurer geworden ist, Apple One aber nicht, wächst der rechnerische Preisvorteil der Pakete. Apple beziffert die monatliche Ersparnis nun auf 10,01 Euro beim Einzelangebot, 14,01 Euro beim Familienpaket und 22 Euro beim Premiumtarif. Die Angaben ergeben sich aus dem Vergleich mit den aktuellen Einzelpreisen der jeweils enthaltenen Dienste.Die Preisänderungen bei iCloud+ folgen auf weitere Anpassungen im Angebot des Konzerns. Apple hatte im Juni zahlreiche Produkte wie MacBooks, iPads und das Apple TV verteuert. Erst in dieser Woche änderte das Unternehmen außerdem die Beiträge von AppleCare+ für mehrere Produktgruppen.The post Apple One wird attraktiver: Apple erhöht die Preise für iCloud+ first appeared on ifun.de.