Grüne: Petition für Fünfpunkteplan zum Hitzeschutz

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14.07.2026 12.02Online seit heute, 12.02 UhrDie Grünen haben heute ihre Kampagne „Hochgradig ungerecht“ präsentiert und eine Petition für einen Fünfpunkteplan zum Hitzeschutz gestartet. Klubobfrau Leonore Gewessler warf auf dem versiegelten Gelände in St. Marx in Wien der Bundesregierung vor, angesichts der Hitzewellen keine ausreichenden Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung zu ergreifen.Statt zu handeln, sei die Koalition „in die Sommerfrische gefahren, ohne einen einzigen Plan für akuten Hitzeschutz im Gepäck“. Die Grünen kündigten auch an, im Sommer mit einem Infrarotthermometer durch Österreich zu touren, um die Auswirkungen der Hitze sichtbar zu machen.Gewessler sprach von sozialer Ungerechtigkeit, da insbesondere Kinder, ältere Menschen und im Freien arbeitende Menschen von hohen Temperaturen betroffen seien. „Wer keinen Schatten hat, keine Klimaanlage, kein Geld für die Flucht ans kühle Wasser, wird von dieser Regierung im Stich gelassen“, sagte sie.Der von den Grünen vorgestellte Plan sieht Klimaanlagen und Hitzeschutzmaßnahmen für Schulen, Kindergärten, Spitäler und Pflegeheime, finanzielle Unterstützung für Freibäder mit Gratiseintritt ab 35 Grad, den Ausbau von Trinkbrunnen und die Pflanzung von einer Million Bäumen bis 2030, die Öffnung öffentlicher Gebäude als kühle Rückzugsorte sowie verstärkten Klimaschutz durch den Ausbau erneuerbarer Energien und Renaturierungsmaßnahmen vor.