Auf unserem neu eingerichteten MacBook Neo haben wir diesmal auf die Installation von LaunchBar verzichtet. Stattdessen kommt TinyStart zum Einsatz. Ausschlaggebend war die Erkenntnis, dass wir unseren bisherigen Launcher fast ausschließlich zum Starten von Anwendungen und Öffnen ausgewählter Ordner genutzt haben. Für diese überschaubaren Aufgaben bietet TinyStart einen passenden, bewusst begrenzten Funktionsumfang.LaunchBar gehört seit Jahren zu unserer Grundausstattung auf neuen Rechnern. Mit TinyStart steht nun eine günstigere Alternative bereit, die sich auf Apps, Ordner, Links und Emojis konzentriert. Die Anwendung kostet einmalig 5 Euro. Alle kommenden Aktualisierungen sind im Kaufpreis enthalten. Eine kostenlose Testversion gibt es nicht, die Entwicklerin bietet jedoch eine Erstattung innerhalb von 14 Tagen an.Häufig verwendete Apps rücken nach obenTinyStart wird über ein frei wählbares Tastaturkürzel eingeblendet und zeigt passende Anwendungen bereits während der Eingabe an. Dabei berücksichtigt der Launcher, welche Programme regelmäßig gestartet werden. Häufig genutzte Apps erscheinen mit der Zeit weiter oben in der Trefferliste. Geöffnete Anwendungen lassen sich über TinyStart außerdem beenden.Anders als Spotlight durchsucht das Werkzeug nicht den gesamten Mac. Ordner, die über den Launcher erreichbar sein sollen, werden gezielt hinzugefügt. Anschließend lassen sie sich wahlweise im Finder oder in Dateimanagern wie ForkLift und Bloom öffnen. Auch häufig besuchte Webseiten und sogenannte Deep Links zu bestimmten Bereichen anderer Apps können gespeichert werden. Ergänzend lassen sich eigene Websuchen einrichten, etwa für YouTube.Das Konzept unterscheidet sich damit von umfangreicheren Lösungen wie Alfred oder Raycast, die zusätzliche Funktionen und Erweiterungen anbieten. Raycast haben wir bereits als vielseitigen Launcher mit Plugin-Verzeichnis vorgestellt. TinyStart soll dagegen ausdrücklich keine Erweiterungen von Drittanbietern erhalten.Emoji-Suche, Berechnungen und lokale SpeicherungEin eigener Emoji-Bereich lässt sich separat per Tastenkürzel öffnen. Gefundene Zeichen werden direkt in das aktive Textfeld eingesetzt. Auch hier lernt die Anwendung anhand der bisherigen Nutzung und bevorzugt häufig ausgewählte Emojis.Darüber hinaus beherrscht TinyStart einfache Berechnungen und die Umrechnung von Längen, Gewichten, Volumen und Temperaturen. Kurzbefehle von Apple können ebenfalls gestartet werden. Einstellungen, gespeicherte Links, Ordner und Nutzungszähler verbleiben lokal auf dem Mac.TinyStart liegt aktuell in Version 1.4.2 vor und setzt mindestens macOS 14.6 voraus. Die Anwendung unterstützt sowohl Intel-Macs als auch Rechner mit Apple-Prozessoren. Nur für das direkte Einfügen von Emojis in andere Programme wird die Bedienungshilfe-Freigabe von macOS benötigt.The post TinyStart: Schlanker Mac-Launcher mit klarem Fokus first appeared on ifun.de.