Ermittler finden schwere Mängel nach Feuer in Bangkok

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14.07.2026 06.21Online seit heute, 6.21 UhrBlockierte Fluchtwege, fehlender Brandschutz und möglicherweise unerlaubte Umbauten: Nach dem verheerenden Feuer mit Dutzenden Toten in einem Lokal in Bangkok haben Ermittler gestern zahlreiche mögliche Sicherheitsmängel festgestellt.Zahl der Toten weiter gestiegenUnterdessen ist die Zahl der Toten nach Angaben der Zeitung „Bangkok Post“ auf 32 gestiegen. Andere thailändische Medien sprachen unter Berufung auf die Behörden von 30 Toten. Mehr als 70 Menschen wurden verletzt, rund 20 davon schwer.Nach Angaben des thailändischen Innenministeriums war ein Fluchtweg an der Rückseite des Lokals durch einen Süßwarenstand blockiert. Ein weiterer Notausgang war zudem mit einem Schild „Nicht öffnen (nur für Personal)“ gekennzeichnet, was flüchtende Gäste offenbar zusätzlich verwirrte.Klimaanlage als möglicher AuslöserDas Feuer war am späten Sonntagabend plötzlich ausgebrochen, als gerade eine Live-Band in dem Pub Rong Beer Na Ladprao spielte. Zahlreiche Gäste flüchteten daraufhin fatalerweise in den hinteren Teil des Gebäudes, in die Nähe der Toiletten – fanden dort aber kein Entkommen. Das Lokal liegt im Stadtteil Chatuchak, den auch viele Touristinnen und Touristen wegen seines bekannten Wochenendmarktes besuchen.Nach ersten Erkenntnissen könnte das Feuer durch einen Kurzschluss an einer Klimaanlage über der Decke ausgelöst worden sein. Bestätigt ist die Brandursache jedoch noch nicht. Die Flammen breiteten sich nach Behördenangaben rasch aus, weil im Gebäude und bei der Inneneinrichtung keine feuerhemmenden Materialien verwendet worden seien.