Pig: 105 Personen bewarben sich für ORF-Direktionsposten

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20.07.2026 13.36Online seit heute, 13.36 Uhr105 Personen haben sich für einen oder mehrere der ausgeschriebenen ORF-Direktionsposten beworben. Das sagte der designierte ORF-Generaldirektor Clemens Pig der APA. Manche hätten Bewerbungen für mehrere der 13 Topjobs eingereicht, womit in Summe 142 Bewerbungen vorliegen, so Pig.Etwa die Hälfte kommt laut Pig aus dem ORF, die andere ist extern. Größtes Interesse herrscht an der neu zu schaffenden Direktion „Audience & Plattformen“. Pig sprach angesichts der vielen Bewerbungen von einem „starken Zeichen für einen vitalen, attraktiven und zukunftsorientierten ORF“.Shortlist und BewerbungsgesprächeDie Bewerbungsfrist für die vier zentralen Direktionen – „Audience und Plattformen“, „Finanzen und Verwaltung“, „Programm und Brands“ und „Technologie und Innovation“ wie auch die neun Landesdirektionen – lief in der Nacht auf 15. Juli ab.Am 16. Juli erfolgte laut Pig die Prüfung der formalen Voraussetzungen der Bewerbungen. In der laufenden Woche werden Shortlists erstellt. Ab 27. Juli sollen darauf basierend Bewerbungsgespräche geführt und ab 3. August die Nominierungen samt Begründungen an den ORF-Stiftungsrat geliefert werden.Die Entscheidung, ob das von Pig zusammengestellte Team auch bestellt wird, fällt am 11. August in einer Sitzung des Stiftungsrats.Externe Fachleute hinzugezogenFür die Erstellung der Shortlists, die Bewerbungsgespräche und die Nominierungen greift Pig nach eigenen Angaben auf eine Scorecardmatrix zurück, um dem Europäischen Medienfreiheitsgesetz (EMFA), dem ORF-Gesetz und der Geschäftsordnung des Stiftungsrats zu entsprechen.Diese beinhaltet unterschiedliche Kriterien in den Kategorien „Basisanforderungen“, „Funktionale Anforderungen“ und „Managementanforderungen“. Für die Landesdirektionen ist sie identisch, für die vier Zentraldirektionen variiert sie teils aufgrund direktionsspezifischer Anforderungen.Pig zieht für das Auswahlverfahren zwei externe Fachleute hinzu, die bei Shortlisterstellung und Durchführung der Bewerbungsgespräche beraten. Dabei handelt es sich um Kathrin Schulte aus Hamburg, Beraterin für HR Executive Search und Leadership Assessment, und Bakel Walden aus Zürich, Berater für digitale Transformation und Public Value.Als klares Ziel formulierte Pig, Ausgewogenheit beim Geschlechterverhältnis herzustellen. Rund 60 Prozent der eingelangten Bewerbungen stammen laut ihm von Männern, 40 Prozent von Frauen.