20.07.2026 13.15Online seit heute, 13.15 UhrEin schwerer Zwischenfall an Bord einer Boeing des Billigfliegers Ryanair Anfang Juli wurde womöglich durch einen Fremdkörper verursacht. Das habe eine erste Untersuchung ergeben, sagte Ryanair-Chef Michael O’Leary heute bei der Vorlage der Quartalszahlen.Das Alter oder der Wartungszustand der Maschine seien nicht die Ursache dafür gewesen, dass bei dem Flug am 10. Juli ein Passagier teilweise aus einem zerbrochenen Kabinenfenster gesogen wurde.Eine Bestätigung dieser Ursache würde die Haftung von Boeing und Ryanair verringern. Bei dem Vorfall auf einem Flug ins deutsche Memmingen kurz nach dem Start im griechischen Thessaloniki war ein Teil des Triebwerks abgebrochen und hatte das Fenster zertrümmert.Die Maschine erlitt einen Druckverlust und musste notlanden. Die für Boeing zuständige US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB untersucht den Vorfall. „Die ersten Anzeichen deuten auf einen Fremdkörperschaden am Triebwerk beim Start in Thessaloniki hin, aber wir können das noch nicht definitiv sagen“, so O’Leary vor Analysten. Ein erster Berichtsentwurf soll in etwa 28 Tagen vorliegen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.