Regierung einig über neue Medienförderungen

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20.07.2026 12.55Online seit heute, 12.55 UhrDie Bundesregierung hat sich auf ein Medienpaket verständigt, das zwei neue Förderungen und die Fortführung einer bestehenden vorsieht, bis ab 2028 das Medienfördersystem in größerem Stil umgebaut werden soll.22,5 Mio. Euro an Vertriebsförderung sollen an Medienhäuser fließen, die Abo-Zeitungen zustellen. Sieben Millionen Euro stehen künftig zur Förderung innovativer journalistischer Jugendformate zur Verfügung. Zudem werden mehr Mittel für Medienkompetenzprogramme ausgeschüttet.Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler (SPÖ) sprach heute bei einer Pressekonferenz von einem „umfassenden Medienpaket“ und nicht wenig frischem Geld, das in Zeiten der Budgetkonsolidierung in die Hand genommen werde.Man habe „sehr ambitioniert“ verhandelt, um in qualitätsvolle und kritische Medien zu investieren und die Medienlandschaft für die Zukunft und die veränderten Nutzungsverhalten zu wappnen. Er verstehe Medienpolitik als „Demokratiepolitik“, nicht Machtpolitik, betonte Babler.Die Grünen bezeichneten das Medienpaket indes als „völlig unzureichend“. FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker befürchtete in einer Aussendung „Gleichschaltung per Förderprogramm“.