16.07.2026 16.18Online seit heute, 16.18 UhrMit einem Cash-back-System soll das Problem der Batterieentsorgung gelöst werden. Denn falsch entsorgte Lithiumbatterien entwickelten sich zu einem Problem der Abfallwirtschaft: Sie führten zu zahlreichen Bränden, und es gehen wertvolle Rohstoffe verloren, so der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) im Rahmen eines runden Tisches bei Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) heute.Die Sammelquote liege in Österreich derzeit bei 53 Prozent, bis 2030 muss sie laut EU-Vorgaben auf 73 Prozent steigen. Derzeit werden nach einer Hochrechnung der Montanuniversität Leoben rund 17 Mio. Lithiumbatterien jährlich nicht korrekt entsorgt.Damit entgehen der Wirtschaft Rohstoffe wie Nickel, Lithium, Kobalt und Mangan. Zudem führten die nicht korrekt entsorgten Batterien in den vergangenen 18 Jahren zu mehr als 1.000 öffentlichkeitswirksamen Bränden. Mit einem Cash-back-System, bei dem Konsumentinnen und Konsumenten je nach Batterie zwischen 50 Cent und 50 Euro erhalten würden, könnte die Sammelquote deutlich angehoben werden. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.